ÖFB-Legionär

Das steckt hinter Bayerns Laimer-Maschine

Hier die Story im Oe24 E-Paper lesen

Bayerns "Maschine" läuft heiß: Konrad Laimer glänzt als Torjäger und Abräumer. Seine Zahlen verblüffen.
OE24 auf Google bevorzugen

Zwei Spiele, zwei Tore, acht Torschüsse. Konrad Laimer (29) dreht beim FC Bayern richtig auf. Der ÖFB-Star trifft erst gegen Borussia Dortmund, legt beim 2:0 in der Champions League gegen Atlético Madrid nach – und wird von der UEFA zum Spieler des Spiels gekürt. Und das alles als Rechtsverteidiger.

Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat für den Salzburger längst einen passenden Spitznamen gefunden: "Maschine". Doch was steckt wirklich hinter der Laimer-Maschine? Ein Blick auf die Statistiken liefert erstaunliche Antworten.

Laimer plötzlich als Torjäger unterwegs

In den vergangenen beiden Pflichtspielen gegen Dortmund und Atlético feuerte Laimer achtmal aufs gegnerische Tor, vier Abschlüsse kamen tatsächlich aufs Tor. Zweimal jubelte er selbst über einen Treffer.

Noch verblüffender: In nur 179 Einsatzminuten tauchte der Österreicher laut Eurosport gleich 19-mal mit einer Ballaktion im gegnerischen Strafraum auf. Gegen Dortmund waren es sechs, gegen Atlético sogar 13.

Laimer ist längst nicht mehr nur auf seiner rechten Abwehrseite unterwegs. Er mischt vorne kräftig mit, sucht den Abschluss und macht den Bayern-Angriff noch gefährlicher. Allein in Madrid gab er drei Torschüsse ab, sein Treffer zum 2:0 besiegelte den Erfolg gegen Atlético.

Vorne Torjäger, hinten Abräumer

Doch wer so oft nach vorne marschiert, muss auch nach hinten arbeiten. Und genau da zeigt Laimer, warum Eberl ihn als "Maschine" bezeichnet.

Gegen Atlético gewann der ÖFB-Star laut Opta vier seiner fünf Tacklings. Macht eine Erfolgsquote von 80 Prozent. Dazu kamen 49 erfolgreiche Pässe bei 56 Versuchen – 87,5 Prozent Passquote.

Konrad Laimer im Bayern-Trikot mit seinen Leistungsdaten und Statistiken grafisch dargestellt.
Die Laimer-Maschine in Zahlen: Die Leistungsdaten des Bayern-Stars im Überblick. © KI-Infografik

Drei eigene Abschlüsse, vier gewonnene Tacklings und ein Tor in 89 Minuten. Laimer lieferte in Madrid auf beiden Seiten des Spielfelds.

92 Sprints: So viel steckt in der Maschine

Richtig beeindruckend wird es beim Blick auf die Laufdaten. In nur fünf Bundesliga-Einsätzen hat Laimer bereits 53,8 Kilometer abgespult. Bei insgesamt 419 Spielminuten ergibt das rechnerisch 11,6 Kilometer pro 90 Minuten.

Dazu kommen 92 Sprints und 338 intensive Läufe. Auf dem Tacho standen in dieser Saison bereits 33,5 km/h.

Und das ist nur die Bundesliga. Seine Einsätze in der Champions League und im DFB-Pokal sind in diesen Laufwerten noch gar nicht enthalten.

Insgesamt stand Laimer in dieser Saison bereits zwölfmal für die Bayern auf dem Platz, sammelte 914 Einsatzminuten, zwei Tore und eine Vorlage.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden