zum ersten mal

Diese Gesundheits-Gebühr kommt jetzt auf Pensionisten zu

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Hunderttausende Pensionisten werden dieses Jahr erstmals für die E-Card-Gebühr zur Kasse gebeten. Doch längst nicht alle sind betroffen – für bestimmte Gruppen gelten Ausnahmen.
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Bisher musste das jährliche Service-Entgelt nur von Arbeitnehmern bezahlt werden, doch damit ist es jetzt vorbei. Ab 1. Dezember muss diese auch von vielen Pensionisten bezahlt werden.

Genau 26,85 Euro werden dabei von der November-Pension einbehalten. Das Geld wird automatisch von der Pensionskasse abgezogen – Senioren müssen also zum Glück nichts tun.

Die Summe fällt allerdings nur dieses eine Mal am 1. Dezember an und wird nicht jeden Monat fällig. Es ist die Gebühr für das gesamte Jahr 2027.

Diese Ausnahmen gibt es

Die E-Card-Gebühr wurde im Zuge der Budgetmaßnahmen bereits kräftig angehoben. Betrug sie 2025 nur 13,80 Euro, wurde die Gebühr für 2026 auf 25 Euro erhöht. Für 2027 steigt der Betrag durch die jährliche Anpassung weiter auf 26,85 Euro.

Wer eine Ausgleichszulage ("Mindestpension") bekommt oder wegen geringen Einkommens von der Rezeptgebühr befreit ist, zahlt aber keinen Cent.

Entscheidend ist die entsprechende Befreiung: Wer mit einem normalen Einkommen lediglich die jährliche Rezeptgebührenobergrenze von zwei Prozent des Nettoeinkommens erreicht hat, ist deshalb nicht automatisch dauerhaft von der E-Card-Gebühr befreit. Es gilt nur für sehr kleine Pensionen, die einen Antrag auf Befreiung bewilligt bekommen haben.

Laut dem Portal "finanz.at" könnten bis zu zwei Millionen Pensionisten betroffen sein.

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