Nach Rücktritt
»Ich brauchte ihn!«: Teamchef Jesus trauert Ronaldo nach
Und seine Aussagen haben es in sich: "Ich habe ihn gebeten, weiterzumachen. Ich brauchte ihn an meiner Seite", verriet der Coach dem portugiesischen Sender Canal 11. Ein bemerkenswertes Geständnis nach dem heftigen Zoff, der das Verhältnis der beiden erschüttert hatte.
Auch interessant
Dabei schien das Ende längst besiegelt. Zur Erinnerung: Bei den vergangenen Nations-League-Spielen degradierte Jesus seinen Kapitän gleich zweimal zum Bankdrücker. Für Ronaldo, der es gewohnt ist, im Mittelpunkt zu stehen, ein bitterer Rückschlag. Als er auch gegen Dänemark nicht in der Startelf stehen sollte, zog CR7 die Reißleine: Der Superstar verließ mitten in der Nacht das portugiesische Teamquartier in Kopenhagen und flog nach Madrid. Ein Abgang, der für mächtig Wirbel sorgte.
Dieser Instagram Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Instagram“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Danach flogen die Fetzen. Ronaldo erhob Vorwürfe gegen seinen Trainer, mit dem er zuvor bei Al-Nassr in Saudi-Arabien zusammengearbeitet hatte. Zwar entschuldigte sich der 41-Jährige später, auch Verbandspräsident Pedro Proença versuchte zu schlichten. Doch das Verhältnis blieb belastet. Nun ist aus dem Streit ein endgültiger Abschied geworden.
»Das ist alles seine Entscheidung«
In einem emotionalen Instagram-Video machte Ronaldo seinen Rücktritt öffentlich. Nach 23 Jahren im Nationalteam, 234 Länderspielen, 146 Treffern und dem Europameistertitel 2016 ist Schluss. Eine Bilanz, die für sich spricht – und eine Lücke hinterlässt, die Portugal nicht so schnell schließen wird.
Jesus gibt sich nach außen gefasst. "Das ist alles seine Entscheidung", betonte er. Er müsse sie akzeptieren, auch wenn er sich ein anderes Ende gewünscht hätte. Immerhin: Vergessen will er seinen ehemaligen Kapitän nicht. Im Auditorium ließ der Teamchef ein großes Ronaldo-Bild aufhängen. Die jungen Spieler sollen den Superstar weiterhin als Vorbild vor Augen haben.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden