Förder-Start

Kellergassen: Retten mit Plan

Michael Hainitz (LEADER Region Weinviertel Donauraum), Caroline Fribert (LEADER Region Weinviertel Ost), Michael Staribacher (Kellergassenmanagement NÖ), Renate Mihle (LEADER Region Weinviertel-Manhartsberg) sowie Peter Aichinger-Rosenberger (Amt der NÖ Landesregierung, Abt. BD1)
© Petra Thürr
Die Weinviertler Kellergassen sollen bleiben und leben. Bei einem Fachgespräch in Hollabrunn suchten Gemeinden und Raumplaner den besten Weg dorthin.
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Drei LEADER-Regionen luden zur Debatte über Bausperre, Förderung und Widmung. Die Botschaft: Es braucht keine Verbote, sondern eine klare Vision. Am Anfang steht die Frage, was in der jeweiligen Gasse steckt, ob Naherholung, sanfter Tourismus oder Landwirtschaft.

Klar ist auch: Nicht jede Kellergasse lässt sich zur Gänze retten. Gestärkt werden sollen jene Ensembles, die Zukunft haben.

Bausperre ist kein Baustopp

Die Bausperre gibt Gemeinden nur Zeit, den Bebauungsplan vorzubereiten. Sensible Sanierungen, die ins Ortsbild passen, bleiben in dieser Phase erlaubt.

Beim Geld heißt es noch warten: Die Landesförderung ist für heuer ausgeschöpft. Ab 1. Jänner 2027 fließen wieder Mittel für Fassaden, Dächer, Türen und Tore von Presshäusern in Schutzzonen. Bis dahin können Besitzer Bauberatung und Unterlagen vorbereiten und sind beim Start gleich dabei.

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