Dürre-Alarm

Neusiedler See kratzt am Tiefstwert

Neusiedler See: Negativrekord beinahe erreicht.
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Der Steppensee ist nur noch Zentimeter vom Negativrekord entfernt.
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Dürre und zu wenig Regen machen dem burgenländischen Juwel zu schaffen. Es gibt nicht viele Steppenseen auf der Welt und viele sind schon verschwunden. Langfristig droht dem Neusiedler See ebenfalls eine wacklige Zukunft. Jetzt werden Tiefstwerte gemeldet.

Kommt bald Wasser aus der Donau?

Der Pegel befindet sich im Sinkflug. Nach dem Dürresommer hat der See jetzt beinahe den Tiefstwert von 2022 erreicht. Heute Mittwoch lesen Behörden den Wert mit nur mehr 114,93 Zentimeter ab. Das sind nur mehr vier Zentimeter über dem absoluten Negativrekord.

Für die Zugvögel sei die Lage im Herbst aber "noch nicht besorgniserregend", so der Nationalpark-Direktor Johannes Ehrenfeldner gegenüber dem ORF. Die Vögel machen auf ihrer Route in den sonnigeren Süden im Seewinkel Station. Die ersten Kraniche sind schon gelandet, der größere Teil sollte dann Mitte Oktober folgen.

Im Burgenland hofft man nun auf Winterniederschläge, denn ohne gestaltet sich die Neubildung von Grundwasser schwierig. Es laufen auch Gespräche zwischen den Bundesländern Niederösterreich und Burgenland über die Zuleitung von Wasser aus der Donau. Diese gehen auf die 2024 unterzeichnete Grundsatzvereinbarung über die Wasserversorgung in der Region Ost zurück, die derzeit auf Expertenebene im Detail verhandelt wird. Da es aber kein natürliches Gefälle gibt, ist aber eine langjährige Bauzeit für die möglichen Leitungen zu erwarten.

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