Der Sipon flog auf, als er verdächtig am Gleisrand lauerte, Züge fotografierte und die Bahn-Infrastruktur ins Visier nahm.
"Das ist eine Seltenheit"
Als die Ermittler nach der Festnahme seine Handys und Speicherkarten durchkämmten, trauten sie ihren Augen nicht: Hunderttausende Geheim-Fotos von extrem wichtigen Verkehrsknotenpunkten kamen ans Licht. Jetzt sitzt der Spion erst mal für drei Monate in U-Haft.
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"Dass es gelungen ist, einen russischen Staatsbürger festzunehmen, ist eher eine Seltenheit", sagte der Sprecher des Koordinators für die Geheimdienste, Tomasz Siemoniak. Bisher hätten russische Geheimdienste es vermieden, eigene Staatsbürger in der ersten Reihe einzusetzen, und eher "Wegwerf-Agenten" aus anderen Ländern für diese Aufgaben angeworben.
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