Sieglos-Serie

Sturm muss Talfahrt gegen Celje stoppen

ABD0279_20261022 - GRAZ - ÖSTERREICH: Trainer Fabio Ingolitsch (Sturm Graz /mitte) und Trainer Bruno Genesio (Olympique Marseille /rechts) während der Europa League Begegnung zwischen SK Sturm Graz und Olympique Marseille am Donnerstag, 22. Oktober 2026, im Stadion Graz-Liebenau in Graz. - FOTO: APA/ERWIN SCHERIAU
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Die Grazer können ihre ständige Berg- und Talfahrt weiterhin nicht abstellen.
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Nach zuletzt drei Enttäuschungen am Stück soll nun gegen Celje (Do., 21 Uhr/live ServusTV, Sky & im OE24-Live-Ticker) zumindest wieder der Weg nach oben angetreten werden.

Am letzten Spieltag der Europa League setzte der SK Sturm mit dem hochverdienten 1:0-Erfolg gegen Olympique Marseille für ein Ausrufezeichen.

Es fehlt mentale, nicht körperliche Frische

Doch wer sich davon einen echten Auftrieb erwartete, der wurde enttäuscht. Mit Toren in der Nachspielzeit gegen Ried (2:2) und den WAC (1:1) bewies das Team zwar Charakter, wie auch das Cup-Aus gegen Lustenau (2:3) war es aber zu wenig für die eigenen Ansprüche.

"Man merkt, dass wir ungenauer werden", war das Fazit von Fabio Ingolitsch. "Wir haben viel gespielt in den letzten Wochen. Es ist nicht einfach", meinte Oumar Diakité, wobei es sein Trainer auf die mentale und nicht körperliche Frische schob.

Verletztenliste lichtet sich nicht

Dass er weiterhin über zehn Spieler, darunter Schlüsselakteure wie Ota Kiteishvili, Seedy Jatta oder Filip Rózga, nicht zur Verfügung hat, macht die durchgehende Doppelbelastung seit Ende September nicht einfacher.

Doch gegen Celje lieferte Ingolitsch den weiterhin euphorischen Sturm-Fans einen Hoffnungsschimmer: "Jetzt kommen noch zwei Highlight-Spiele mit einer anderen Charakteristik, wo wir uns wieder leichter tun, wenn wir nicht das Spiel machen müssen."

An Motivation in der Europa League mangelt es tatsächlich selten. Inwiefern sich die Grazer aber auf ein Spiel ohne Ball einlassen sollten, wenn der slowenische Meister gegen Red Bull Salzburg mit mehr Ballbesitz in der zweiten Hälfte ein 0:2 in ein 2:2 drehte, kann aber hinterfragt werden.

Hoffnungsträger Oumar Diakité

Wenn aber Diakité, der bei acht Toren in nur neun Einsätzen hält, betonte, am Donnerstag "werden wir wieder alles geben", kann das durchaus als Drohung verstanden werden.

ABD0173_20261018 - GRAZ - ÖSTERREICH: Oumar Diakite (Sturm Graz) nach dem 4:1 während der Admiral Bundesliga- Begegnung/9. Runde zwischen SK Puntigamer Sturm Graz und GAK am Sonntag, 18. Oktober 2026, im Stadion Graz-Liebenau in Graz. - FOTO: APA/ERWIN SCHERIAU
Oumar Diakité trifft und trifft und trifft © APA/ERWIN SCHERIAU

Denn eines ist klar: Wenn der Stürmer trifft, hat Sturm noch kein Spiel verloren. Mit einem vollen Erfolg stünden die "Blackies" bei sieben Punkten und damit schon sehr nah an der 10er-Marke, die es für Platz 24 benötigt.

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