Salzburg

Verdi-Oper mit Superstars

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Verdi-Oper mit Superstars
© Monika Rittershaus
Jonas Kaufmann und Thomas Hampson ab Dienstag bei den Festspielen.
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Regieguru Peter Stein, von Claus Peymann als „der einzige Weltmeister des Theaters“ bezeichnet, inszeniert in Salzburg Verdis Meisterwerk Don Carlo mit Jonas Kaufmann in der Titelrolle, Anja Harteros als Elisabeth und Thomas Hamp­son als Posa. In der Vertonung von Schillers Politthriller und Familiendrama erzählt Verdi die Geschichte des spanischen Infanten, dem seine Braut Elisabeth von seinem Vater, dem König, weggenommen wird, worauf er zugrunde geht.

Peter Stein und der Dirigent Antonio Pappano haben sich für die fünfaktige italienische Don Carlo-Fassung entschieden und Szenen der Urfassung hinzugefügt.

„Ich freue mich riesig, mit diesem großen Theatermann zu arbeiten“, sagt Kaufmann. „Viele Details von Steins Berliner-Schaubühnen-Inszenierungen sind mir bis heute in lebhafter Erinnerung.“

Meister
Und Hampson: „Stein ist ein großer Meister und Denker und versteht viel von Musik. Er hat ein außerordentliches Gespür dafür, eine Geschichte zu erzählen.“

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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