Wien-Insider

Horror am Gürtel: Drogenszene eskaliert

Horror am Gürtel: Drogenszene eskaliert
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Das Lockdown-Ende sorgt für ein Comeback der Drogenszene entlang der U6.
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Josefstadt. Mitten am Gehsteig zwischen dem ­Gürtel und der U6-Station ­Josefstädter Straße bricht am helllichten Tag ein Mann zusammen – vollgepumpt mit Alkohol und Drogen liegt er bewusstlos da.

Die schockierten Passanten wenden sich entsetzt ab. „Seit dem Ende des Lockdowns ist die Szene wieder stark angewachsen. Ich traue mich da kaum mehr vorbei“, sagt eine Dame am Weg zur U6.

Tatsächlich sitzt eine ­Mischung aus Wohnungslosen, schwer Alkohol- und Drogenkranken wieder täglich dicht gedrängt vor der U6-Station Josefstädter Straße.

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FP will Alkoholverbot

Maximilian Krauss, Chef der FP-Josefstadt, reicht es: „Ich fordere ein Alkoholverbot entlang der U6-Stationen. Der Bezirk und auch die Stadt lassen seit Jahren die Anrainer am Gürtel mit dieser unerträglichen Situation im Stich.“

ÖSTERREICH konfrontierte Ewald Lochner, Drogenkoordinator der Stadt und Sonderbeauftragter von Bürgermeister Michael Ludwig für die Alko- und Drogenhotspots der Stadt, mit diesen schockierenden Bildern.

„Unauffällig“. Seine Antwort: „Aufgrund der steigenden Temperaturen kommt es zu vermehrtem Aufenthalt von marginalisierten Personen bei der U6-Station. Viele StreetworkerInnen und die Polizei sind vor Ort. Aus Sicht der Sozialen Arbeit kann derzeit kein NutzerInnenkonflikt oder besonders auffälliges Verhalten festgestellt werden. Uns liegen zurzeit keine Beschwerden vor.“ Dass sein Posteingang seit Wochen voll sein dürfte, ist ein böses Gerücht ...

Joe Galley

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