Mega-Rauchwolke
Schlafender Vulkan bricht erstmals seit 12.000 Jahren aus
Der Vulkan Hayli Gubbi stieß am Sonntag bis zu 14 Kilometer hohe Rauchwolken aus, wie das Toulouser Forschungszentrum VAAC am Montag mitteilte. Aschewolken trieben den Forschern zufolge bis über den Jemen, Oman, Indien und den Norden Pakistans.
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Der etwa 500 Meter hohe Vulkan befindet sich im Rift-Tal nahe der Grenze zu Eritrea. Laut dem Smithsonian-Institut war der Hayli Gubbi seit Beginn des Holozän vor rund 12.000 Jahren inaktiv. Die regionalen Behörden äußerten sich auf AFP-Anfrage zunächst nicht zu möglichen Opfern oder Evakuierungen infolge des Ausbruchs.
Flugausfälle in Indien
Der Ausbruch hat im rund 4.000 Kilometer entfernten Indien für Flugausfälle und Verspätungen gesorgt. Wegen einer Aschewolke in Teilen des indischen Luftraums fielen am Dienstag am Hauptstadtflughafen Delhi mindestens sieben internationale Flüge aus, wie die Nachrichtenagentur PTI berichtete. Auch mehrere Inlandsflüge wurden demnach abgesagt. Der Ausbruch ist inzwischen beendet.
Die indische Zivilluftfahrtbehörde DGCA riet den Fluggesellschaften, von Asche betroffene Gebiete zu meiden und ihre Routen anzupassen. Nach Angaben des Wetteramts befindet sich die Aschewolke in einer Höhe von etwa zehn Kilometern. Sie werde den indischen Luftraum gegen Abend verlassen und Richtung China weiterziehen, hieß es nach Angaben des Vulkan-Beobachtungszentrums im französischen Toulouse.
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