Breitet sich in südwestlicher Richtung
Vormarsch der Afrikanischen Schweinepest in Europa geht weiter
Parma. Aktuell sind neun EU-Staaten von der Tierseuche betroffen. Das geht aus der jüngsten Analyse der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, kurz EFSA, in Parma hervor.
Für Menschen ungefährlich
Die Wissenschafter raten, den Einsatz von Elektrozäunen zum Schutz vor weiterer Ausbreitung differenziert zu betrachten: Man könne so Zeit gewinnen, aber langfristig und bezogen auf große Gebiete böten sie keinen vollen Schutz. Die Afrikanische Schweinepest befällt Tiere, ist aber für Menschen ungefährlich.
Einfache Problemlösung sei nicht in Sicht
Die EFSA-Experten beurteilen im Kampf gegen die Krankheit ein nach Umweltfaktoren und Zustand der Wildbestände differenziertes Vorgehen positiv. Außerdem unterscheiden sie zwischen Notfall-Eingriffen und langfristigen Programmen. Teils würden mehrere Methoden kombiniert, auch Jagd, Fallen und Kontrolle der Fortpflanzung. Eine einfache Problemlösung sei nicht in Sicht. Von der Krankheit betroffen sind in der EU außer Polen auch die baltischen Länder, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, die Slowakei und Belgien.
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