Im Arnulf Rainer Museum am Josefsplatz in Baden begegnen sich aktuell die expressiven Übermalungen von Arnulf Rainer und die kraftvollen Schüttbilder von Hermann Nitsch. Die neue Schau, die bis 3. Oktober 2027 zu bestaunen ist, bringt die Werke der beiden heimischen Künstlerpersönlichkeiten der Nachkriegskunst erstmals in einen direkten Kunstaustausch und eröffnet dabei spannende Einblicke in ihr Schaffen.
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Rund 120 Arbeiten machen sichtbar, wie unterschiedlich die beiden Künstler ihre Bildwelten entwickelten und wo sich ihre Ideen dennoch berühren. Besucher können die unverwechselbaren Handschriften der Kunstlegenden aus einer neuen Perspektive entdecken. Gestaltet wurde die Ausstellung von den Kuratoren Nikolaus Kratzer und Helmut Zambo. Zur feierlichen Eröffnung am 24. Oktober war auch Badens Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli anwesend, die dabei Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vertrat.
"Kunst lebt davon, dass sie uns berührt, überrascht und manchmal auch herausfordert. Die Begegnung dieser beiden außergewöhnlichen Künstler eröffnet spannende neue Blickwinkel und zeigt zugleich, welch besonderen kulturellen Schatz wir mit dem Arnulf Rainer Museum mitten in unserer Stadt haben. Mit Ausstellungen wie dieser gelingt es immer wieder, Baden als lebendigen Ort der Kunst und Kultur weit über unsere Stadtgrenzen hinaus sichtbar zu machen", betonte die Bürgermeisterin.
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