Bundesliga

2:0 - WSG Tirol stürzt WAC tiefer in die Krise

Die WSG Tirol jubelt in Wolfsberg: Mit einem souveränen 2:0-Auswärtssieg gegen WAC.
© GEPA
Nächster Rückschlag für Silberberger. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub WSG Tirol musste der WAC-Coach am Sonntag einen bitteren Nachmittag verkraften. Die Tiroler entführten mit einem souveränen 2:0 drei Punkte aus Wolfsberg und stürzten die Kärntner damit noch tiefer in die Krise. Der erhoffte Befreiungsschlag blieb aus – im Tabellenkeller schrillen beim WAC weiter die Alarmglocken.
OE24 auf Google bevorzugen

Schon früh zeichnete sich ab, dass die WSG Tirol in Wolfsberg etwas Zählbares mitnehmen wollte. Die Gäste erwischten den besseren Start, kombinierten gefällig und setzten erste Offensivakzente. Der WAC fand zwar mit Fortdauer der Partie besser ins Spiel, hatte bei einer brenzligen Szene aber Glück: Vrioni setzte Hamzics Abschlag unter Druck und hätte beinahe für ein kurioses Tor gesorgt. Doch die rechte Stange rettete die Tiroler.

In der 38. Minute belohnte sich die WSG für ihren engagierten Auftritt. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß bediente Taferner Moritz Wels ideal, der eiskalt zur verdienten 1:0-Führung einschoss. Der WAC musste damit einem Rückstand hinterherlaufen und ging mit einem Dämpfer in die Kabine.

Kubatta legt nach – WAC ohne Antwort

Nach dem Seitenwechsel schlugen die Tiroler erneut zu und versetzten den Hausherren den nächsten Nackenschlag. Goiginger leitete über Boras und Olakigbe den Angriff ein, ehe Kubatta die Hereingabe bekam, einen Haken schlug und den Ball souverän ins rechte lange Eck zum 2:0 schob. Der WAC fand darauf keine passende Antwort. Die Gäste verteidigten ihren Vorsprung konsequent und brachten den Auswärtssieg souverän über die Zeit.

Besonders bitter war die Niederlage für Thomas Silberberger, der gegen seinen Ex-Klub die nächste Enttäuschung hinnehmen musste. Die Hoffnung, mit einem Heimsieg endlich die Trendwende einzuleiten, erfüllte sich nicht. Stattdessen bleibt der WAC mit nur fünf Punkten tief im Tabellenkeller stecken. Die Krise verschärft sich – und der Druck auf wächst weiter.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden