Gegen Torino

Alaba-Schock vor Serie-A-Debüt mit Udinese

Ein Fußballspieler im schwarz-weißen Trikot von Udinese steht im Stadion.
© Udinese Calcio
Heute ist es soweit: David Alaba steht erstmals bei einem Pflichtspiel der italienischen Serie A im Kader.
OE24 auf Google bevorzugen

Der ÖFB-Kapitän meldet sich heute zurück. Sein neuer Klub, Udinese Calcio, bestreitet heute (ab 20.45 Uhr im oe24-LIVE-TICKER) das Keller-Duell gegen den FC Turin. David Alaba steht erstmals im Kader eines Meisterschaftsspiels in der Serie A.

Seit dem WM-Aus unserer Nationalmannschaft gegen Spanien bestritt der Wiener kein Pflichtspiel mehr. Zuletzt verzichtete auch Teamchef Ralf Rangnick aufgrund der fehlenden Spielpraxis auf eine Nominierung. Doch nun soll das lange Warten ein Ende haben. Doch vorerst muss Alaba noch warten. Entgegen einiger Meldungen unter tags war in der Startaufstellung noch kein Platz für ihn.

"Ich habe meine Entscheidung sehr bewusst getroffen", erklärte Alaba im Vorfeld seines Italien-Debüts. Er sei mit seiner reichen Erfahrung bereit, in die Mentorenrolle zu schlüpfen: "Ich kann hier, wie auch in anderen Mannschaften, ein älterer Bruder sein. Ich bin immer glücklich, wenn ich Verantwortung übernehmen kann."

Dritte große Liga in Alabas Vita

Nach Deutschland und Spanien ist Italien das dritte große Fußball-Land, in dem Österreichs erfolgreichster Profi aktiv sein wird. Alaba gewann in seiner Laufbahn weit über 30 Titel, darunter viermal die Champions League (zweimal mit Bayern München, zweimal mit Real Madrid), wobei er im Finale 2024 verletzungsbedingt fehlte. Grund dafür war eine im Dezember 2023 erlittene schwere Knieverletzung, die ihn zu einer über einjährigen Pause zwang, weshalb er auch die EURO 2024 versäumte. Es folgten mehrere Blessuren, die den Wiener immer wieder aus der Spur warfen. In der abgelaufenen Saison bestritt er nur elf Einsätze in der spanischen Liga. Bei der WM in Nordamerika war Alaba dabei und stand in allen vier Spielen von Beginn an auf dem Rasen.

Mit seiner Routine soll er nun helfen, die Mannschaft des in Wien geborenen deutschen Trainers Kosta Runjaic zu stabilisieren. Udinese war auf der Suche nach Verstärkung in der Abwehr, da mit dem ehemaligen Salzburg-Profi Oumar Solet und Talent Matteo Palma zwei Verteidiger zuletzt verletzt ausfielen. Zudem war die Defensive in der noch jungen Saison bei elf Gegentoren in fünf Runden eine Schwachstelle, wobei fast die Hälfte davon beim 3:5 gegen Meister Inter fielen. Vier Punkte aus fünf Spielen und Rang 13 sind die Ausbeute bisher.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden