Lucas Auer ist nach 2024 wieder Gesamtsieger der GT World Challenge Europe. Der 32-jährige Tiroler jubelt beim Saisonfinale in Portimão gemeinsam mit seinem deutschen Mercedes-Teamkollegen Maro Engel über den Titel. Trotz Platz 14 im letzten Rennen steht das Duo an der Spitze der Gesamtwertung. Gemeinsam mit Engel und Luca Stolz gewinnt Auer zudem erstmals den GTWC Endurance Cup und holt damit auch die Langstreckenkrone.
Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgte allerdings ein Zwischenfall mit dem Team von Formel-1-Weltmeister Max Verstappen. Nach einer Kollision mit dem Mercedes der frischgebackenen Champions geriet Verstappens Teamkollege Chris Lulham in sozialen Netzwerken unter Beschuss. Der Niederländer reagierte mit einer öffentlichen Stellungnahme.
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Verstappens Teamkollege dreht Auer-Mercedes
Der Zwischenfall ereignete sich nach einer Safety-Car-Phase. Lulham versuchte in Kurve acht, den Mercedes von Winward Racing zu überholen. Am Steuer saß zu diesem Zeitpunkt Luca Stolz, der sich das Auto mit Auer und Engel teilte.
Lulham berührte den Wagen mit der Startnummer 48 und drehte ihn von der Strecke. Die Rennkommissare verhängten daraufhin eine Durchfahrtsstrafe gegen Verstappen Racing.
Verstappen selbst war an der Kollision nicht beteiligt. Als er den Mercedes für die letzten 45 Minuten übernahm, lag sein Team auf Platz 24. Der vierfache Formel-1-Weltmeister kämpfte sich noch auf Rang neun vor.
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Verstappen verurteilt persönliche Angriffe
Nach dem Rennen wurde Lulham in sozialen Netzwerken persönlich angegriffen. Verstappen stellte sich daraufhin öffentlich vor seinen Teamkollegen.
"Diese persönlichen Angriffe sind nicht in Ordnung", schrieb er laut dem Motorsportportal RacingNews365 auf Instagram.
Dabei verteidigte der Niederländer keineswegs das Überholmanöver. Auf seiner offiziellen Website bezeichnete er die Durchfahrtsstrafe ausdrücklich als verdient. Kritik an einem Fahrfehler sei legitim, persönliche Beschimpfungen gingen jedoch zu weit.
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Auch Preining fährt aufs Podest
Neben Auers Titelgewinn gab es in Portimão einen weiteren österreichischen Erfolg. Porsche-Pilot Thomas Preining belegte gemeinsam mit Ricardo Feller und Bastian Buus den zweiten Platz im Saisonfinale.
Den Tagessieg holten Maximilian Götz, Ralf Aron und Fabian Schiller im Mercedes.
Für Auer und Engel stand dagegen die Jahreswertung im Mittelpunkt. Nach ihrem ersten gemeinsamen Gesamtsieg 2024 holte das Duo nun erneut den Titel der GT World Challenge Europe. Mit dem Gewinn des Endurance Cups kam für Auer erstmals auch die Langstreckenkrone hinzu.
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