Bettina Weniger-Assinger ist seit vielen Jahren als Pink-Ribbon-Botschafterin im Einsatz und setzt sich für Brustkrebsvorsorge und Früherkennung ein. Nun ist das Thema für die 47-Jährige auch persönlich geworden: Beim Auftakt des Pink-Ribbon-Monats machte sie öffentlich, dass sie selbst an Brustkrebs erkrankt ist.
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Im ORF-"Seitenblicke"-Interview sprach Weniger-Assinger offen über ihre Diagnose. "Ich gehöre jetzt auch zu denen, die die Diagnose bekommen haben", sagte sie.
Trotz der eigenen Erkrankung wollte Weniger-Assinger vor allem auf die Bedeutung der Vorsorge aufmerksam machen. Ihr Appell richtet sich an alle Frauen, Untersuchungen ernst zu nehmen und nicht aufzuschieben: "Schauen wir, dass man wirklich zur Vorsorge geht, weil das kann Leben retten und umso früher man es erkennt, umso bessere Chancen hat man, dass man da wirklich gut herauskommt." Bettina Assinger war 10 Jahre lang mit Moderator Armin Assinger verheiratet, ehe sich das Paar 2014 scheiden ließ.
Pink-Ribbon
Der Pink-Ribbon-Auftakt stand heuer unter einem besonders emotionalen Vorzeichen. Dabei wurde auch der verstorbenen ehemaligen Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky gedacht, die fast 20 Jahre lang Pink-Ribbon-Botschafterin gewesen war. Für Weniger-Assinger rückte an diesem Abend jedoch vor allem ihre eigene Geschichte in den Mittelpunkt.
Mit ihrer Offenheit will sie auch anderen Betroffenen Mut machen und zugleich daran erinnern, wie entscheidend eine möglichst frühe Diagnose sein kann.
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