Beim Ausbau der Kinderbetreuung liegt Österreich immer noch deutlich unter dem EU-Schnitt. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist aber auch nach Bezirk sehr unterschiedlich.
Betreuungsprimus ist Wien
Beim Kampf um die VIF-konformen (also wirklich vollzeittauglichen) Plätze für die ganz kleinen Minis (unter 3 Jahre) zeigt die Bundeshauptstadt allen die Rücklichter. Das berichtet das gewerkschaftsnahe "Momentum-Institut" in einer Studie.
Sensationelle 89 Prozent der Plätze in Wien sind hier absolut vollzeittauglich. Damit erfüllt Wien auch als einziges Bundesland die EU-Ziele.
Am bitteren Ende der Skala landen Oberösterreich (magere 27 Prozent vollzeittauglich) und die Steiermark (33 Prozent). Die Steiermark stürzt im Vergleich zu vor sechs Jahren sogar um drastische 14 Prozentpunkte ab.
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Oberösterreich-Land floppt deutlich
Auf regionaler Ebene klaffen die Unterschiede noch einmal weiter auseinander: Eisenstadt schafft unglaubliche 100 Prozent VIF-Konformität. Es folgen Korneuburg (91 Prozent) sowie Linz Stadt (87 Prozent), Wiener Neustadt (86 Prozent) sowie Wolfsberg (85 Prozent), dann Klagenfurt Stadt (82).
Die absoluten Flop-Bezirke kommen alle aus Oberösterreich außer Linz und Wels Stadt und sind: Wels Land (10 Prozent), Kirchdorf an der Krems (9 Prozent), Ried im Innkreis (9), Steyr-Land (9), Vöcklabruck (7), Braunau am Inn (6), und Schärding mit unfassbar magerem 1 Prozent!
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