Ankündigung

EU: Zeitumstellung-Studie erscheint zum Jahresende

USA stimmen für Ende der Zeitumstellung
© Getty Images
Es ist bald wieder so weit: In der Nacht auf Sonntag, 25. Oktober, stellen die Menschen in Österreich und den anderen EU-Ländern ihre Uhren um eine Stunde zurück.
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Eine Stunde Schlaf ist gewonnen, und die "normale Zeit" gilt dann wieder bis März. Seit Jahren gibt es zahlreiche Stimmen, die ein Ende des von vielen Menschen als belastend empfundenen Wechsels fordern. Die EU-Kommission wolle bis Ende des Jahres eine neue Studie dazu vorlegen, erklärte ein Sprecher der APA.

Die Kommission betont aber, dass die Mitgliedstaaten entscheiden sollten, ob sie die Sommer- oder die Winterzeit dauerhaft behalten wollen: Nach einem intensiven Austausch mit den Ratspräsidentschaften und einzelnen EU-Staaten zu den rechtlichen und praktischen Fragen zum EU-Gesetzesvorschlag zur Abschaffung der Zeitumstellung (der 2018 vorgelegt wurde; Anm.) liege der Schwerpunkt weiterhin auf der Förderung eines Konsenses unter den Mitgliedstaaten. Nach deren Forderungen einer weiteren Analyse habe die Kommission eine Studie in Auftrag gegeben, um die Entscheidungsfindung zu unterstützen.

EU-Parlament will Ende der Umstellung

"Unsere Arbeit an der Studie ist im Gange, und wir gehen davon aus, dass sie bis Ende des Jahres abgeschlossen sein wird", so der Sprecher weiter. Die Studie solle die verschiedenen Auswirkungen und Szenarien bewerten, die sich aus einer Entscheidung der Mitgliedstaaten für eine dauerhafte Zeitregelung ergeben könnten. Das Europäische Parlament hat schon 2019 das "Aus" der Zeitumstellung beschlossen, umgesetzt wurde das bisher nicht. Eine qualifizierte Mehrheit aus Anzahl der Bevölkerung und Mitgliedsländern müsste für eine Abschaffung stimmen. Die Mitgliedsländer sind in der Frage jedoch nicht einer Meinung.

Eingeführt wurde die Sommerzeit 1973 in Europa anlässlich der Ölkrise und mit dem Hintergrund, Energie zu sparen. Mit der Zeitverschiebung sollte eine Stunde Tageslicht für Unternehmen und Haushalte gewonnen werden. Frankreich machte damals den Anfang. Österreich beschloss die Einführung erst 1979 wegen verwaltungstechnischer Probleme und weil man eine verkehrstechnische Harmonisierung mit der Schweiz und Deutschland wünschte. Diese beiden Länder führten die Sommerzeit erst 1980 ein.

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