Weltcup-Rückkehr

Hirscher-Poker um Sölden: FIS-Fahrplan fürs Comeback

Ein Skifahrer in orangefarbener Jacke und Helm steht mit Skistöcken im Schnee vor Bergen.
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Marcel Hirscher darf, wie berichtet, in Sölden starten, seine Zusage fehlt aber noch. Die FIS-Regeln liefern konkrete Termine für die Entscheidung über sein Comeback.
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Noch 17 Tage bis zum Weltcup-Auftakt der Herren in Sölden – und die große Frage bleibt: Steht Marcel Hirscher (37) am 25. Oktober tatsächlich wieder am Start? Die Wildcard für den achtfachen Gesamtweltcupsieger ist gesichert, eine verbindliche Zusage fehlt weiterhin. Doch ein Blick in das FIS-Reglement zeigt, wann sein Comeback-Plan konkret werden muss. Bereits am 18. Oktober steht eine wichtige Frist an.

Erste Frist läuft am 18. Oktober ab

Laut Weltcupreglement müssen die nationalen Skiverbände spätestens sieben Tage vor einem technischen Bewerb bestimmte Mannschaftsdaten an den Veranstalter übermitteln. Für den Riesentorlauf am Rettenbachferner am Sonntag, 25. Oktober (10 Uhr /13 Uhr, live in ORF 1), fällt dieser Termin auf den 18. Oktober.

Zwei Skifahrer stehen und knien im Schnee mit Skiern, Berge im Hintergrund.
Andreas Putz / Red Bull Content Pool // SI202610070256 // Usage for editorial use only // © Red Bull Content Pool

Das bedeutet allerdings nicht, dass Hirscher bis dahin eine endgültige Startzusage abgeben muss. Die Frist betrifft zunächst organisatorische Angaben zu Mannschaft und Betreuung. Die eigentliche Rennnennung erfolgt über das offizielle FIS-System.

Eine weitere Hürde hat der für die Niederlande startende Salzburger bereits genommen: Die Wildcard musste grundsätzlich fünf Wochen vor dem Rennen beantragt werden, also bis zum 20. September. Die FIS bestätigte Anfang Oktober seine Startberechtigung.

Mit Startnummer 31 ins Rennen?

Für Hirscher gelten besondere Regeln. Die FIS hat festgelegt, dass Wildcard-Fahrer grundsätzlich mit Startnummer 31 ins Rennen gehen können. Zudem stehen ihnen zunächst vier Wildcard-Einsätze pro Disziplin zur Verfügung. Bei einem Ergebnis außerhalb der Top 30 wird ein Einsatz abgezogen, bei einer Platzierung unter den besten 30 bleibt das Kontingent erhalten.

Ein Skirennläufer fährt eine Slalomkurve um eine blaue Torstange mit Audi-Logo.
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Für Hirscher wäre Sölden damit nicht nur ein weiterer Comeback-Versuch, sondern auch der erste Prüfstein für seine Weltcup-Pläne.

Der 37-Jährige hatte sich zuletzt in Argentinien auf die neue Saison vorbereitet. Ob seine Trainingsleistungen bereits für einen Weltcup-Start ausreichen, ist öffentlich nicht bestätigt.

Spätestens am 24. Oktober wird es konkret

Der nächste Fixpunkt folgt erst am 24. Oktober. Um 18.45 Uhr findet in Sölden die öffentliche Startnummernverlosung der Herren statt. Spätestens dann wird klar, ob Hirscher tatsächlich für den Riesentorlauf vorgesehen ist. Auch vergangene Saison hatte Hirscher erst kurzfristig seinen Sölden-Start bekannt gegeben.

Zwei Skifahrer sitzen auf einem Sessellift vor blauem Himmel.
Andreas Putz / Red Bull Content Pool // SI202610070255 // Usage for editorial use only // © Red Bull Content Pool

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