Öl-Riese Aramco

Houthi-Raketen zwingen Saudis ins Homeoffice

Luftaufnahme des Saudi-Aramco-Hauptquartiers in Dhahran bei Sonnenuntergang.
© APA/AFP/-
Nachdem bereits der größte Tower in der Saudi-Hauptstadt Riad seine Mitarbeiter ins Homeoffice gebeten hatte, folgt nun der bedeutendste Ölkonzern des Landes.
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Wegen des anhaltenden, brutalen Raketen- und Drohnenterrors aus dem Jemen herrscht beim mächtigsten Ölkonzern der Welt, Aramco, der absolute Ausnahmezustand.

Obere Stockwerke "waren weg"

Die Firmenzentrale in Dhahran wurde jetzt geräumt – alle Mitarbeiter wurden ins Homeoffice geschickt, wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag erfuhr.

Ein Teil der Beschäftigten soll bereits nach den Attacken am Dienstag nicht mehr in die Büros nach Dhahran geschickt worden sein.

Die pro-iranischen Huthis hatten sich am Mittwoch vergangener Woche zu einem Angriff auf die Aramco-Zentrale bekannt. Zwei Aramco-Beschäftigte teilten der Nachrichtenagentur AFP mit, dass "die drei obersten Stockwerke" eines Gebäudes "weg" waren.

Saudi-Arabien ist seit Anfang Oktober im Fadenkreuz der proiranischen Houthis. Wegen der heftigen Angriffe musste bereits der Flughafen Riad gesperrt werden. Saudi-Arabien kämpft seit knapp zehn Jahren an der Seite der anerkannten Regierung des Jemen gegen die Houthi-Rebellen.

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