Zum Schlachten

Linzer Flughafen als Drehscheibe für grausame Tiertransporte

Lebendtransport
© Grüne OÖ
„Tiere tausende Kilometer mit LKW und Flugzeug quer durch Europa und weiter bis nach Zentralasien zu transportieren, nur um sie dort zu schlachten, ist für mich völlig unverständlich und untragbar", sagt LR Kaineder.
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Hunderte Rinder aus Ungarn werden derzeit offenbar über den Flughafen Linz nach Turkmenistan ausgeflogen, um dort geschlachtet zu werden. Die Tiere sollen dafür mit LKW nach Linz gebracht und anschließend mit Frachtmaschinen tausende Kilometer nach Zentralasien geflogen werden, wie Insider berichten. Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) reagiert entsetzt und fordert ein sofortiges Ende dieser Transporte über den Linzer Flughafen.

Land muss rote Linie ziehen

Besonders brisant ist für Kaineder die Rolle des Linzer Flughafens. Erst vergangene Woche hat der Oö. Landtag die Übernahme des bisherigen 50-Prozent-Anteils der Stadt Linz beschlossen. Damit wird das Land Oberösterreich Alleineigentümer des Flughafens.

"Wenn der Flughafen zu hundert Prozent dem Land Oberösterreich gehört, dann tragen wir auch zu hundert Prozent Verantwortung dafür, welche Geschäfte dort stattfinden. Ein landeseigener Flughafen darf keine Drehscheibe für sinnlose und grausame Tiertransporte sein. Ich erwarte, dass diese Praxis umgehend unterbunden wird. Das Land muss als Eigentümer eine klare rote Linie ziehen. Mit Tierleid darf am Flughafen Linz kein Geschäft gemacht werden", so Kaineder.

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