Diese Fallen meiden

Millionen-Schäden durch Phising schon jetzt

Die größten Abzocken im Internet
© rawpixel.com
Eine neue Aktion "10 Tage gegen Phising" soll bei der Bekämpfung helfen.
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Allein in diesem Jahr schlugen die Cyber-Gangster in Österreich schon über 5.000 mal zu. Die Bilanz des Bundeskriminalamts: 19 Millionen Euro Schaden.

"Aufklärung enorm schwierig"

In 83 Prozent der Schadensfälle seien die Opfer durch falsche Nachrichten dazu gebracht worden, Überweisungen vorzunehmen. "Trotz aller Professionalisierung der polizeilichen Arbeit ist die Aufklärung enorm schwierig", so Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) gegenüber der APA.

Jetzt schlägt das Innenministerium gemeinsam mit der Nationalbank und den heimischen Banken einen neuen Weg ein: Die Aktion "10 Tage gegen Phishing" startet mit Etappen online, so sollen die Leute aufgeklärt werden. Es wurden jetzt polizeiliche Trainings-Center wurden in Oberösterreich, Kärnten und im Burgenland geschaffen. In Tirol wird demnächst eines eröffnet. "Die restlichen Länder folgen 2027", kündigte Karner an.

Cyber-Gauner mit dreisten Tricks

Die Täter nutzen mittlerweile sogar künstliche Intelligenz, um ihre Opfer in die Falle zu locken. Der Betrug wird sogar über die ID Austria verwendet: du bekommst eine SMS, dass Ihre Handy-Signatur abläuft. Wer klickt, verliert den Zugriff auf sein Konto. Auf keinen Fall reinklicken!

Übel und schwer zu entdecken ist auch die QR-Code-Falle, genannt "Quishing": Betrüger überkleben echte QR-Codes (z.B. auf Parkscheinautomaten) mit ihren eigenen Schwindel-Codes. Wer scannt, tut was die Betrüger wollen.

Diese Punkte immer beachten

Keine Bank und keine Behörde der Welt verlangt von dir Passwörter, PINs oder TAN-Codes per SMS oder E-Mail. Lass dich am Telefon oder per Nachricht niemals unter Druck setzen. Leg einfach auf. Klicke niemals auf Links in SMS oder Mails. Geh immer direkt auf die echte Webseite Ihrer Bank.

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