Im 3. Bezirk

Mord-Alarm um tote Frau (35) im Stiegenhaus

Zwei verzierte Hauseingänge mit Eisentoren, Hausnummern 38 und 40, davor geparkte Autos.
© Google Maps: In diesem Haus (Adresse rechts) wurde die Tote gefunden.
Eine 35-jährige Frau wurde in der Nacht auf Freitag reglos im Stiegenhaus einer Wohnhausanlage im 3. Bezirk vorgefunden. Die Polizei spricht von einem "bedenklichen Todesfall". oe24 erfuhr erste Hintergründe.
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Wien. Schock im Fasanviertel im 3. Bezirk: In der Nacht auf Freitag kurz nach Mitternacht wurde eine Frau reglos im Stiegenhaus einer Wohnhausanlage in der Hohlweggasse im Fasanviertel aufgefunden. Trotz sofortiger, umfangreicher Reanimationsmaßnahmen der ersteintreffenden Polizisten und dann von der Rettung starb die Frau, die aus Osteuropa stammt und nicht an der Adresse wohnte, wo die Leiche entdeckt wurde.

Obduktion angeordnet

Aufgrund der Auffindungssituation und sichtbarer Verletzungen am Körper der Verstorbenen wurde die gerichtliche Obduktion zur "Feststellung der genauen Todesursache angeregt", berichtet die LPD Wien. Das Landeskriminalamt Wien (Ermittlungsbereich Leib/Leben) hat die Amtshandlung übernommen. Die 35-Jährige wies Blutergüsse und Verletzungen auf, die auf stumpfe Gewalt hindeuten. Es gelte zu klären, ob und wie die Frau zu Sturz kam und ob dies fremdverschuldet war. Anrainer bzw. Ohrenzeugen wollen vor der Aufgfimdung überdies einen lautstarken Streit (mit einem Mann) gehört haben.

Spur führt schon wieder zum Hauptbahnhof in Wien.
Spur führt schon wieder zum Hauptbahnhof in Wien. © Getty

Spur führt ins Obdachlosen-Milieu

Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen, Fremdverschulden kann nicht ausgeschlossen werden. Bei der Verstorbenen handellt es sich oe24-Infos zufolge um eine Obdachlose aus dem Alko- und Sandelerszene rund um den nahen Schweizergarten bzw. dem Hauptbahnhof - wo sich auch ein anderer Verdächtiger, ein Rumäne, der dort eine 85-Jährige verfolgt und vergewaltigt hat, herumtrieb. In diesem Fall kommt er als mutmaßlicher Täter auf keinen Fall in Verdacht, weil er zu anderen Schock-Causa ausgeforscht wurde und in der Nacht auf Freitag in Polizeiverwahrung und demnächst in U-Haft saß bzw. sitzen wird.

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