Giftpfeil

Nach Ronaldo-Knall: Georgina mit Peinlich-Post

Eine Frau mit dunklem Haar und auffälligem weißem Halsschmuck posiert auf einem roten Teppich.
© EPA
Georgina Rodriguez wollte Cristiano Ronaldo verteidigen und teilte ein unbelegtes Ferguson-Zitat. Ihre Attacke auf Jorge Jesus verschwand dann wieder.
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Dieser Schuss ging nach hinten los. Georgina Rodriguez sprang Cristiano Ronaldo im Streit mit Portugals Teamchef Jorge Jesus zur Seite – und stützte ihre Attacke ausgerechnet auf ein unbelegtes Zitat.

In ihrer Instagram-Story teilte sie einen Beitrag, der Ronaldos früherem Förderer Alex Ferguson zugeschrieben wurde. Die Botschaft: scharfe Kritik an Jesus. Rodriguez setzte noch einen persönlichen Seitenhieb drauf: "Ich weiß nicht, wie dieser Herr den Namen Christi tragen kann."

Ferguson als Kronzeuge – ohne Beleg

In dem Beitrag wurde Jesus vorgeworfen, Ronaldo überhaupt nominiert zu haben, wenn er ihn ohnehin nicht einsetzen wollte. Das zeuge "nicht von Autorität, sondern von Unsicherheit", lautete das angebliche Ferguson-Urteil.

Ein großer Name für eine harte Abrechnung. Nur fehlte das Entscheidende: ein Beleg. Die Instagram-Seite "Hispanic Sports Media", von der der Beitrag stammte, nannte keine Quelle für die Aussagen.

Bild mit zwei älteren Männern, Text auf Spanisch über den Namen Cristo und ein Zitat von Alex Ferguson.
Georgina © georginagio/Instagram

Story weg, Wirbel bleibt

Rodriguez löschte ihre Story wieder. Aus dem Netz war die Attacke damit aber nicht verschwunden: Die portugiesische Sportzeitung "A Bola" hatte sie bereits dokumentiert.

Ronaldos vorzeitige Abreise aus dem Teamcamp hatte zuvor die Debatte über seine Zukunft in der Nationalmannschaft angeheizt. Einen Rücktritt bestätigte der 41-Jährige bislang nicht.

Jesus schob die Aussprache zuletzt auf die Zeit nach dem Norwegen-Spiel: "Nach dem Spiel ist noch genügend Zeit, darüber zu sprechen." Zugleich stellte er klar: "Ich kann Cristiano Ronaldo nicht ignorieren."

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