Hubbard, ein pensionierter Lehrer aus dem US-Bundesstaat Michigan, war vom US-Außenministerium als zu Unrecht inhaftierter Amerikaner eingestuft worden. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag erklärt, den Fall bei einem Gespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin angesprochen zu haben.
Trump setzte sich für Freilassung ein
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Vor Witkoffs Reise nach Russland hatte ein US-Vertreter angekündigt, dass sich der Sondergesandte auch um Hubbards Freilassung bemühen werde. Dies entspreche Trumps anhaltendem Einsatz dafür, inhaftierte US-Bürger nach Hause zu bringen.
Hubbard hatte jahrzehntelang im Ausland als Englischlehrer gearbeitet. 2014 zog er in die ostukrainische Stadt Isjum. Diese wurde zu Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 von russischen Truppen besetzt.
Vorwurf der Kämpfe zurückgewiesen
Russischen Staatsmedien zufolge warfen russische Ermittler Hubbard vor, nach Unterzeichnung eines Vertrags für rund 1.000 Dollar im Monat auf ukrainischer Seite gekämpft zu haben. Seine Schwester Patricia Hubbard Fox wies die Anschuldigung zurück und bezeichnete sie als Lüge.
Hubbard ist nicht der erste US-Amerikaner, der zuletzt aus russischer Haft freikam. Im August wurde auch der frühere US-Marine Robert Gilman aus humanitären Gründen entlassen. Sein Gesundheitszustand hatte Anlass zu großer Sorge gegeben. Bei seiner Rückkehr in die USA war er laut dem Bericht stark abgemagert. Eine Organisation, die sich für ihn eingesetzt hatte, erklärte zudem, Gilman sei in russischer Haft gefoltert worden.
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