In der Nacht auf Freitag gewannen die Green Bay Packers einen hart umkämpften 27:19-Sieg gegen die Carolina Panthers. Mann des Spiels war Christian Watson, obwohl er keinen Touchdown verbuchte. Der Packers-Receiver wurde mit gebrochener Rippe ins Krankenhaus gebracht und kurze Zeit später stand er wieder am Platz und fing noch zwei Pässe.
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Im zweiten Viertel verstummte das legendäre Lambeau-Field. Star-Receiver Christian Watson ging nach einem spektakulären Pass zu Boden. Zu diesem Zeitpunkt verbuchte er bereits sechs Receptions und 100 Yards. Doch alles sah danach aus, als ob das Spiel für ihn beendet sei. Er musste abtransportiert werden und wurde mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht.
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Ärzte erlaubten Comeback
Nach dem Spiel berichtete er, dass er keine Luft bekam und Blut spuckte. Im Spital wurde ein Rippenbruch diagnostiziert. Nach der Untersuchung wurde ihm aber auf eigenen Wunsch die Spielfreigabe wieder erteilt. Deshalb wurde er auch mit dem Krankenwagen zurück ins Stadion gebracht.
An der Seitenlinie angekommen feierten seine Mitspieler das Comeback, doch das war noch nicht alles. Er konnte tatsächlich noch zwei weitere Pässe fangen. Der etwa einstündige Spitalsaufenthalt habe sich "wie eine Ewigkeit" angefühlt, verriet der 27-Jährige nach dem Spiel. "Es war eine Erfahrung", meinte er auch scherzhaft im Gespräch mit der Presse.
Packers trotz Traum-Saison am letzten Platz
Mit dem Sieg hat das Team aus Green Bay für ein Kuriosum gesorgt. Obwohl es der fünfte Saison-Erfolg war und man damit die zweitmeisten Wins der ganzen Liga auf dem Konto hat, rangiert man in der NFC North auf dem letzten Platz.
Grund dafür ist, dass man bereits ein Spiel mehr als der Rest hat und ebenfalls schon drei Mal als Verlierer vom Platz ging. Nachdem die NFL nicht nach Punkten wertet, sondern nach dem Prozentsatz der Siege, liegt man hinter den Vikings, Bears, Lions nur auf Rang 4.
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