ÖVP fordert Lösungen

Nur 14 von 345 klimatisiert: Kindergärten im Backofen-Modus

Kinder leiden unter der Hitze im Sommer.
© Getty Images
Wenn Kindergärten zur Sauna werden, leiden die Kleinsten oft mehr, als man mitbekommt. Die ÖVP-Penzing fordert daher eine rasche Prüfung sowie Klimageräte für die städtischen Einrichtungen im Bezirk.
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Während Wiens Schulen im Sommer weitgehend leer stehen, läuft der Kindergartenbetrieb unbeirrt weiter. Besonders problematisch wurde es heuer, als draußen die 40-Grad-Marke fiel - und Kinder in den aufgeheizten Räumen schwitzen mussten. An Spielen oder Rasten war in den Gruppen- und Schlafräumen nicht zu denken. Gerade für Kleinkinder sind derartige Zustände enorm belastend, da sie ihre Körpertemperatur noch nicht ausreichend regulieren können. Doch auch für die Pädagogen vor Ort sind  Bedingungen wie diese nur schwer zu ertragen.

"Kindergärten dürfen keine Hitzefallen sein. Wenn es draußen an die 40 Grad hat, müssen wir sicherstellen, dass Kinder in kühlen und zumutbaren Räumen betreut werden können. Die Stadt Wien muss jetzt schon erheben, wo Kühlung in Penzings städtischen Kindergärten fehlt, und rasch handeln", sagt der Klubobmann der ÖVP Penzing Andreas Eisenbock. "Unser Ziel ist klar: Bis zum Sommer 2027 sollen alle städtischen Kindergärten in Penzing ausreichend gekühlt werden können – zum Schutz unserer Kinder und der Pädagoginnen und Pädagogen."

Mann im Anzug steht draußen mit verschränkten Armen und lächelt, Gebäude im Hintergrund.
ÖVP Penzing Bezirksparteiobmann Andreas Eisenbock. © ÖVP Penzing

Wie groß das Problem tatsächlich ist, zeigen die offiziellen Zahlen: Im vergangenen Hitzesommer wurden laut Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Bettina Emmerling (NEOS) in lediglich 14 von insgesamt 345 städtischen Kindergartenstandorten mobile Klimageräte aufgestellt, um die Temperaturen in den Aufenthaltsräumen hinunterzuschrauben.

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