Keller-Krimi

Schluss mit den Debakeln: Lustenau und der GAK suchen Befreiungsschlag

Zwei Fußballer von Austria Lustenau im grünen Trikot beugen die Köpfe aneinander und jubeln gemeinsam mit ihren Mitspielern.
© GEPA pictures
Abwehr-Sorgen vor dem Krisen-Gipfel: Austria Lustenau und der GAK treffen im Ländle aufeinander und wollen nach heftigen Pleiten zurück in die Erfolgsspur finden.
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Weder der Aufsteiger Austria Lustenau noch die Gäste des GAK gehen mit großem Selbstbewusstsein in das direkte Duell am Samstagabend. Beide Teams kassierten in der Bundesliga zuletzt empfindliche Klatschen: Lustenau fing sich nach Pleiten gegen Rapid, den LASK und Hartberg auch in Salzburg fünf Gegentreffer ein, während die Grazer seit fünf Runden sieglos sind und jüngst ein 0:4 gegen Hartberg hinnehmen mussten (live auf Sky & oe24-Liveticker). "Das wird ein sehr intensives Spiel über den Kampf", kündigte Lustenau-Coach Markus Mader an.

Mader fordert Mentalität – GAK ohne Hofleitner und Michorl

Der Vorarlberger Trainer verlangt von seinen Schützlingen vor heimischem Publikum maximale Leidenschaft, um mit einem Sieg am derzeit achtplatzierten GAK vorbeizuziehen. Die Steirer reisen ihrerseits stark geschwächt in den Westen, da Alexander Hofleitner und Peter Michorl gesperrt fehlen. Dennoch baut der GAK auf gute Erinnerungen an Vorarlberg: Der letzte Meisterschaftserfolg gelang den Rotjacken Mitte September im Ländle beim Auswärtssieg in Altach.

Scheiblehner baut Taktik um – Fokus auf Umschaltspiel

GAK-Trainer Gerald Scheiblehner steht in schwarzer Jacke am Spielfeldrand und gestikuliert shouting nach vorne.
Voller Einsatz an der Seitenlinie im heutigen Match: GAK-Chefcoach Gerald Scheiblehner gibt im brisanten Auswärtsspiel bei Austria Lustenau lautstarke Anweisungen – vor dem Keller-Duell kündigte der Betreuer taktische Umstellungen an, um die Gegentor-Flut zu stoppen. © APA/ERWIN SCHERIAU

GAK-Trainer Gerald Scheiblehner will die jüngsten Ergebnisse nicht schlechter reden als sie sind, kündigte für das Auswärtsspiel in Lustenau aber personelle und taktische Anpassungen an. "Es ist normal, dass es Rückschläge in einer Entwicklung gibt", betonte Scheiblehner, forderte jedoch gleichzeitig eine risikolosere Spielweise ein. Die Grazer wollen in der Defensive kompakter stehen und vor allem über schnelle Umschaltsituationen zum Erfolg kommen, um die Gegentor-Flut der vergangenen Wochen endlich zu stoppen.

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