RTL in Sölden

Ski-Aufreger: ORF-Polzer vergisst unseren Besten

Ein Skirennläufer fährt beim Riesenslalom-Wettbewerb auf einer verschneiten Piste um ein Tor.
© Getty Images
Oliver Polzer passierte ein leichtes Malheur.
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Der brasilianische Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen hat wie 2020 den Ski-Weltcupauftakt in Sölden gewonnen. Der 26-Jährige siegte am Sonntag auf verkürzter Riesentorlauf-Strecke vor den Schweizern Loic Meillard (+0,48 Sek.) und Marco Odermatt (+0,49). Der Tiroler Raphael Haaser (+0,86) wurde nach Laufbestzeit im zweiten Durchgang hinter River Radamus (USA) Fünfter, Patrick Feurstein Zehnter. Stefan Brennsteiner fiel von Zwischenrang drei auf Platz elf zurück.

Kurz vergessen

Dass Haaser nach einem zweiten Lauf noch bester Österreicher wurde, vergaß ORF-Kommentator Oliver Polzer für einen kurzen Moment. Nach der Fahrt von Stefan Brennsteiner sagte Polzer live auf Sendung: "Damit bleibt Patrick Feurstein heute bester Österreicher sein", wurde dann aber gleich von seinem Kollegen Andreas Felber zurechtgewiesen. "Ah, Verzeihung, natürlich. Raphael Haaser auf der 3 hab ich übersehen. Ich bitte um Verzeihung", entschuldigte sich Polzer wenige Sekunden später.

Haaser war nach dem Rennen zufrieden. "Der zweite Durchgang war nahe dran am Training, im ersten war noch Luft nach oben. Sollte es einmal zweimal hinhauen, ist der Sprung nicht mehr ganz so weit zu den vorderen Plätzen", meinte Weltmeister Haaser nach seinem besten Weltcup-Karriereergebnis in dieser Disziplin. Zehnmal war er nun in den Top 10, in seinem Paradeevent Super-G sind es acht Stockerlplätze, ein Weltcupsieg fehlt dem 29-Jährigen noch.

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