Weltcup-Countdown

Ski-Auftakt in Sölden: Heute fällt der Schnee-Entscheid

Schneebedeckte Skipiste mit Sessellift am felsigen Rettenbachferner in Sölden.
© Screenshot/soelden.com
Neun Tage vor dem Weltcup-Auftakt prüft die FIS den Rettenbachgletscher. Die Schneemenge soll reichen, doch ein Risiko bleibt.
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Neun Tage vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden steht die erste Entscheidung an. Am Donnerstag nimmt der Internationale Skiverband (FIS) die Rennpiste am Rettenbachgletscher unter die Lupe, auf der die Frauen am Samstag, 24. Oktober, und die Männer einen Tag später (jeweils 10 und 13 Uhr, live ORF 1) ihre ersten Riesentorläufe der Saison bestreiten sollen. Trotz der bislang geringen natürlichen Schneemengen sind die Veranstalter zuversichtlich. Dank der über den Sommer angelegten Schneedepots soll bereits genügend Schnee für eine rund einen halben Meter dicke Rennauflage vorhanden sein.

Schneedepots sichern den Weltcup-Auftakt ab

Für die Austragung der Rennen ist nicht die Schneelage auf den umliegenden Berghängen entscheidend, sondern der Zustand der präparierten Piste. Darauf haben sich die Veranstalter frühzeitig vorbereitet.

Beim sogenannten Snowfarming wird Schnee über den Sommer in großen Depots konserviert und vor Saisonbeginn auf der Rennstrecke verteilt. Ergänzt wird die Unterlage durch künstlich erzeugten Schnee.

FIS-Renndirektor Markus Waldner zeigte sich bereits Anfang Oktober optimistisch. "Wir hätten jetzt schon genug Schnee im Hang, um die gesamte Rennstrecke mit einer halben Meter dicken Auflage zu bedecken", erklärte er gegenüber dem ORF.

Waldner sieht größtes Risiko beim Rennwetter

Ein Mann in Winterkleidung lächelt bei einem Ski-Event im Freien in die Kamera.
Markus Waldner (FIS) ist optimistisch. © GEPA pictures/ Mathias Mandl

Auch Organisationschef Isidor Grüner sah die Vorbereitungen zuletzt im Zeitplan. Nach den warmen Wochen sollen kühlere Temperaturen dabei helfen, den gelagerten und künstlich erzeugten Schnee zu einer kompakten Rennunterlage zu verarbeiten.

Die größere Unsicherheit sieht Waldner inzwischen beim Wetter während der Rennen. Selbst eine ausreichend präparierte Piste schützt nicht vor Problemen durch extreme Witterungsverhältnisse.

"Bremsen kann uns nur das Wetter. Wenn ein Schneesturm ist, wird es kompliziert", erklärte der FIS-Renndirektor.

Ob die Rennstrecke die heutige Schneekontrolle bestanden hat und die FIS grünes Licht für den Weltcup-Auftakt gibt, war zunächst noch nicht bestätigt.

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