Verhaftung

Spione sollten Anschlag auf die Bahn ausführen

Mögliches Anschlagsziel: die Deutsche Bahn.
© Getty Images
Ein Sabotagenetzwerk mit möglichen Verbindungen nach Moskau ist aufgeflogen: Zwei Belarussen im Alter von 39 und 50 Jahren sollen gegen Bezahlung Brandanschläge auf die kritische Infrastruktur in Deutschland vorbereitet haben. Als mögliche Ziele gelten eine Bahnstrecke und eine Stromtrasse im Raum Nürnberg. Beide Tatverdächtigen sind in Untersuchungshaft.
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Die Männer im Auftrag einer ausländischen Regierung oder Organisation gehandelt haben, berichtet dazu aktuell die BILD. Auf ihre Spurder Tatverdächtigen kamen die Ermittler offenbar, als sie versuchten, Brandbeschleuniger zu beschaffen.

Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt wegen des Verdachts, dass die Beschuldigten mit ihren geplanten Anschlägen die Sicherheit Deutschlands gefährden wollten.

Besonders brisant ist die mögliche Verbindung zu einem Brandanschlag in Rumänien. Dort war Mitte September in einem Industriepark der Stadt Brașov ein Feuer ausgebrochen. Auf dem Gelände befinden sich auch Rüstungsbetriebe, die unter anderem Munition und Granatwerfer herstellen.

Ein Täter in Polen verhaftet

Veröffentlichte Überwachungsaufnahmen sollen zeigen, wie ein Unbekannter nachts über eine Feuerleiter auf ein Fabrikdach gelangt. Kurz darauf bricht ein Brand aus, der Verdächtige flüchtet mit einem Fahrrad.

Der rumänische Geheimdienst SRI vermutet hinter der Aktion ein russisches Sabotage- und Spionagenetzwerk. Laut "Spiegel" werden auch die beiden in Bayern inhaftierten Belarussen mit dem Anschlag in Verbindung gebracht.

Ein Gericht in Bukarest erließ Haftbefehle gegen die Männer. Ein weiterer Verdächtiger wurde in Polen festgenommen.

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