Montagvormittag berieten die Länderchefs der Kanzlerpartei ÖVP laut APA-Informationen, wie man mit der neuen Situation umgehen soll. Tags zuvor hatte Regierungschef Christian Stocker betont, dass parteiinterne Diskussionen nicht die Regierungsarbeit beeinträchtigen dürften.
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Der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz, Vorarlbergs Markus Wallner (ÖVP), hatte vor der SPÖ-Krisensitzung am Sonntag gemeint, die Vorsitz-Diskussionen in der SPÖ würden nicht helfen. "Die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung steht auf dem Prüfstand", sagte er in der ORF-"Pressestunde". Dennoch hatte Stocker nach Bablers Entscheidung für einen Rückzug auf Raten darauf gepocht, das Regierungsprogramm weiter "konsequent" abzuarbeiten.
Ähnlich äußerte man sich auch in ÖVP-Kreisen. Sowohl im Bund als auch in manchen Ländern wurde entweder geschwiegen, oder eben auf Stockers vorgegebene Linie verwiesen. Der Kärntner ÖVP-Landesparteiobmann, Martin Gruber, etwa wollte auf APA-Anfrage keinen Kommentar zur aktuellen Entwicklung auf Bundesebene abgeben. Um mögliche Ausreißer zu verhindern, besprachen sich die ÖVP-Ländervorsitzenden per Videokonferenz Montagvormittag.
Stocker und Pröll bei "AI-Summit"
Im ÖVP-Regierungsteam schaltete man jedenfalls vorerst nicht auf Krisenmodus. Ein gemeinsamer Abendtermin Stockers gemeinsam mit Staatssekretär und Regierungskoordinator Alexander Pröll beim "AI-Summit for Politics" der Parteiakademie Campus Tivoli am Montag wurde vorerst nicht abgesagt.
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