Sportler-Gala

Sportler des Jahres: Gall heute Topfavorit

Felix Gall wurde bereits 2023 zum Sportler des Jahres gekürt.
© gepa
Im Rahmen der Lotterien-Gala in der Wiener Stadthalle (Donnerstag, 20.15 Uhr, ORF1 live) werden Österreichs Sportler des Jahres präsentiert.
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Wenn am Donnerstag gegen 21.45 Uhr das letzte große Geheimnis der Gala-Nacht gelüftet wird, kann sich Rennrad-Held Felix Gall schon mal bereithalten. Gall gilt als Topfavorit der Kategorie "Sportler des Jahres" - genauso LASK-Erfolgscoach Didi Kühbauer als Trainer des Jahres. Bei den Damen dürfen wir ein Duell zwischen Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock und RTL-Gesamtweltcupsiegerin Julia Scheib erwarten.

Podestplätze bei Giro und Vuelta

Nachdem Gall bereits 2023, als er die Königsetappe der Tour de France gewonnen hatte, die begehrte NIKI-Auszeichnung bekam, spricht drei Jahre später noch mehr für den Radprofi aus Osttirol. Der inzwischen 28-Jährige überzeugte heuer als Kapitän des Decathlon-Teams mit einem zweiten Gesamtplatz beim Giro d'Italia sowie Platz 3 bei der Vuelta a Espana. Zudem gewann Gall mit der Burgos-Rundfahrt sein erstes Mehrtagesrennen.

Olympiasieger Hämmerle & Medaillensammler Lamparter hoffen

Galls Konkurrenten sind Olympiasieger Alessandro Hämmerle aus Vorarlberg, der sich bei den Winterspielen in Italien im Snowboard Cross sein zweites Olympia-Gold sicherte, und der Tiroler Johannes Lamparter. Der Nordische Kombinierer brachte drei Olympia-Medaillen (2x Silber, 1x Bronze) mit nach Hause und gewann den Gesamtweltcup.

Spannendes Duell zwischen Flock und Scheib

Flock gegen Höll und Scheib Eine neue Siegerin gibt es bei den Frauen, wo die Entscheidung ebenfalls zwischen Rad- und Wintersport fallen wird. Die Tirolerin Janine Flock krönte ihre Skeleton-Karriere mit dem Olympiasieg und hat damit gute Chancen. Ebenfalls in die Top drei schafften es die Steirerin Julia Scheib (Ski alpin), die sich die kleine Kristallkugel im Riesentorlauf holte, und die Salzburgerin Valentina Höll, die im Mountainbike-Downhill mit dem WM-Titel sowie dem Gesamtweltcupsieg erneut dominierte.

Auch LASK und Trainer Kühbauer heiße Anwärter

In der Kategorie "Team des Jahres" erhielten Fußball-Doublesieger LASK sowie die Olympiasieger-Duos Ariane Rädler/Katharina Huber (Ski alpin) und Stephan Embacher/Jan Hörl (Skispringen) die meisten Stimmen.

Die Wahl erfolgte durch die Mitglieder von Sports Media Austria (SMA), der Vereinigung der österreichischen Sportjournalistinnen und Sportjournalisten.

Als Trainerpersönlichkeit des Jahres, die eine von Sport Austria nominierte Jury wählte, wird entweder Vorjahressieger Oliver Glasner (Nottingham Forest), Dietmar Kühbauer (LASK), Christian Eigentler (Rodeln) oder Michael Grünberger (Bob/Skeleton) mit einem NIKI heimgehen.

Eine Publikumswahl war die Aufsteiger-Kategorie, abstimmen konnte man für Adler Stephan Embacher, Schwimmer Luka Mladenovic und Freestyle-Skier Matej Svancer.

Bei den Sportlerinnen mit Behinderung hat Veronika Aigner (Ski alpin) die Chance auf ihre vierte NIKI-Trophäe, bei den Männern kann Rad- und Triathlonsportler Thomas Frühwirth zum vierten Mal in Folge triumphieren.

Herbert Prohaska erhält Spezial-NIKI

Für sein außergewöhnliches Lebenswerk wird Jahrhundertfußballer Herbert Prohaska geehrt. "Ich weiß, dass das eine Riesenveranstaltung ist, die fast so wie die Oscars in Hollywood aufgezogen ist", wurde der 71-Jährige, der sich auch als Trainer und TV-Experte einen Namen machte, in einer Aussendung zitiert.

Bei der größten Charity-Veranstaltung des heimischen Sports werden etwa 1.500 Gäste erwartet. Auch Benjamin Karl hat sich angekündigt. Der Snowboard-Doppel-Olympiasieger, der im Frühjahr mit kontroversen Aussagen zu seiner Ehe für Aufsehen gesorgt hatte, schaffte es aber nicht in die Top drei.

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