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Tom Cruise: "Digger" am Weg zu größtem Flop der Filmgeschichte

Digger mit Tom Cruise
© Warner Bros
Mit dem neuen Kinofilm Digger droht Hollywood-Star Tom Cruise der größte finanzielle Flop der gesamten Filmgeschichte.
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Die neue Filmsatire Digger steuert auf ein historisches Desaster an den weltweiten Kinokassen zu. Am zweiten Spielwochenende brachen die Ticketverkäufe um drastische 60 Prozent ein, womit das Werk in Nordamerika bislang lediglich 14,4 Millionen Dollar einspielte. Weltweit steht die Produktion bei gerade einmal 35,3 Millionen Dollar. Branchenkenner rechnen damit, dass der Film am Ende seiner Kinoauswertung einen gewaltigen Verlust von rund 245 Millionen Dollar einfahren könnte.

Teures Desaster für Hollywood

Ursprünglich hatte das Studio Warner Bros. ein Produktionsbudget von 125 Millionen Dollar bewilligt, das durch Verzögerungen auf geschätzte 180 Millionen Dollar anwuchs. Für das Prestigeprojekt Digger wurden enorme Summen investiert, darunter weitere 100 Millionen Dollar für weltweites Marketing, bei dem Tom Cruise monatelang auf Social Media für die Produktion warb. Um überhaupt die Gewinnschwelle zu erreichen, müsste das Werk weltweit rund 350 Millionen Dollar einspielen, da die Kinobetreiber etwa die Hälfte der Ticketeinnahmen für sich behalten.

Die größten Flops aller Zeiten

Sollte sich der prognostizierte Verlust von 245 Millionen Dollar bewahrheiten, würde die Produktion den bisherigen Negativrekord im Guinness-Buch der Rekorde übernehmen. Zu den bisher teuersten Fehlschlägen der Kinogeschichte zählen:

  • John Carter aus dem Jahr 2012 mit einem Verlust von 161 Millionen Dollar.
  • The Lone Ranger aus dem Jahr 2013 mit einem Fehlbetrag von 160 Millionen Dollar.
  • Die Piratenbraut aus dem Jahr 1995, die das Produktionsstudio Carolco Pictures in den Ruin trieb.

Bittere Pleite trotz Star-Regie

Auch für Tom Cruise ist es nicht der erste finanzielle Rückschlag, nachdem bereits die Neuauflage von Die Mumie ein Minus von 95 Millionen Dollar einfuhr. Bei Digger handelte es sich um ein ambitioniertes Projekt unter der Regie des vierfachen Oscar-Preisträgers Alejandro G. Iñárritu.

Das Studio hatte zusätzlich geschätzte 15 Millionen Dollar für eine Oscar-Kampagne eingeplant, doch die schlechten Kritiken und schwachen Besucherzahlen besiegeln das Schicksal des Streifens. Für Tom Cruise bedeutet das Ergebnis einen historischen Tiefpunkt an den Kinokassen.

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