Vor Zwischenwahlen

Trumps Umfragewerte brechen ein

US-Präsident Donald Trump
Die Beliebtheit von US-Präsident Donald Trump ist laut neuen Umfragen kurz vor den Zwischenwahlen auf ein Rekordtief gefallen, während die Demokraten in der Wählergunst weiter zulegen.
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Nur 16 Tage vor den Wahlen zeigen Daten den politischen Druck auf die Republikaner.

Historisches Tief in aktuellen Umfragen

Der US-Nachrichtensender "MS Now" (Anm. ehemals "MSNBC") zitiert eine Erhebung von "Washington Post", "ABC News" und "Ipsos", die zeigt, dass nur 33 Prozent der Erwachsenen in den USA die Arbeit von US-Präsident Donald Trump gutheißen. Ganze 66 Prozent äußern sich demnach unzufrieden, wobei 52 Prozent seine Amtsführung stark ablehnen. Das bedeute einen Rückgang um vier Prozentpunkte seit Juli und acht Punkte im Vergleich zum Vorjahr, so der US-Sender. Seine Werte bewegen sich bereits seit Monaten unter der Marke von 40 Prozent.

Demokraten bauen ihren Vorsprung aus

Im Endspurt vor den Zwischenwahlen (Anm. Midterms) am 3. November legen die Demokraten dagegen zu. In der Befragung, die vom 9. bis 13. Oktober durchgeführt wurde, gaben 52 Prozent der Teilnehmer an, möglicherweise für einen demokratischen Kandidaten in ihrem Bezirk zu stimmen, während 44 Prozent einen Republikaner bevorzugen. Auch eine Erhebung von "NBC News" bestätigt diesen Trend: Bei den registrierten Wählern liegen die Demokraten mit 55 Prozent vor den Republikanern mit 44 Prozent.

Hohe Unzufriedenheit durch gestiegene Treibstoffpreise

Laut der "NBC"-Befragung halten 71 Prozent der US-Erwachsenen den Kurs des Landes für falsch. Als Hauptgrund gilt die Unzufriedenheit mit Trumps Entscheidung über den US-Kriegseinsatz im Iran und dessen finanzielle Folgen. 67 Prozent der Befragten betrachten die Preise für Benzin und Diesel als ernstes Problem. Die demokratische Senatskandidatin Annie Andrews betonte, dass der teure Krieg und die hohen Treibstoffkosten die Menschen im Alltag schwer belasten.

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