Schock-Attacke

Unbekannter Gast sticht Promi-Wirt Glas in den Hals

© Getty Images for Dom Perignon
Er feiert mit Promis und bewirtet Stars – jetzt wurde Michael Wilhelmer bei einer Partynacht beinahe getötet. In einem Freiburger Club soll ihm ein Gast ein zerbrochenes Champagnerglas in den Hals gerammt haben.
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Michael Wilhelmer (56), bekannt als Gastronom und Betreiber prominenter Lokale, wollte am Wochenende mit Freunden das Fußballspiel zwischen dem SC Freiburg und Bayern München besuchen. In der Nacht davor ging die Gruppe in Freiburg feiern. Doch der Abend im Club "Karree" endete für den Stuttgarter beinahe tödlich.

Wie seine Frau Daniela der deutschen "BILD" schilderte, stach ein Mann ihrem Ehemann ein zerbrochenes Glas in den Hals. Dabei wurde eine Hauptschlagader getroffen.

"Blut spritzte aus der Wunde"

Die Folgen waren dramatisch. Wilhelmer verlor das Bewusstsein, Blut trat aus der Verletzung aus. Ein Mann drückte die verletzte Ader ab und rettete dem Gastronom damit offenbar das Leben. Die alarmierten Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in die Universitätsklinik Freiburg, wo er notoperiert wurde.

Doch der 56-Jährige erholte sich offenbar schneller als erwartet: Bereits am nächsten Tag konnte er das Krankenhaus wieder verlassen und nach Stuttgart zurückkehren.

Am Tag danach wieder mit seiner Frau am Frühstückstisch

Am Tag danach war er wieder mit seiner Frau am Frühstückstisch. © Getty Images

Für seine Familie war es eine enorme Erleichterung. Daniela Wilhelmer sagte der Zeitung am Montag gegenüber: "Heute Morgen haben wir schon wieder zusammen gefrühstückt."

Ihr Mann betreibt unter anderem den Promi-Hotspot "Amici" in Stuttgart. Dort feierte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 2006 nach der Weltmeisterschaft ihren dritten Platz. Auch in Berlin ist Wilhelmer mit seinem "Dry Gin & Beef Club" bekannt. Zu seinen Gästen zählen Prominente wie Harald Glööckler; zudem ist er als Caterer bei hochkarätigen Veranstaltungen tätig.

Täter und Motiv noch unklar

Wer den Angriff verübt hat und was dahintersteckt, ist bislang nicht bekannt. Auch zu einer möglichen Festnahme konnte die Polizei Freiburg gegenüber "BILD" zunächst keine Angaben machen. Die Hintergründe der beinahe tödlichen Attacke sind damit weiterhin offen.

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