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Union bleibt bei Tiefstwerten

Kanzler Friedrich Merz
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Auch die Meinungsforscher von Ipsos sehen CDU und CSU nur noch bei 20 Prozent. Die AfD liegt acht Prozentpunkte vorn, während die SPD die Linke überholt. Auch andere Erhebungen zeigen eine geschwächte Union.
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Die politische Stimmung in Deutschland verschiebt sich weiter zugunsten der AfD. In der aktuell veröffentlichten Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos kommen CDU und CSU nur noch auf 20 Prozent. Damit erreicht die Union den niedrigsten Wert seit Beginn der Ipsos-Erhebungen im Jahr 2016. Gegenüber der vorherigen Befragung verliert sie einen Prozentpunkt.

Die AfD legt dagegen um einen Punkt auf 28 Prozent zu und behauptet damit ihre Position als stärkste politische Kraft. Zwischen ihr und der Union liegen inzwischen acht Prozentpunkte. Grundlage der Erhebung ist eine repräsentative Online-Befragung von 2.002 Wahlberechtigten, die zwischen dem 30. September und dem 4. Oktober durchgeführt wurde.

Die Linke verliert leicht

Hinter den beiden führenden Parteien folgen die Grünen mit unveränderten 15 Prozent. Die SPD verbessert sich um einen Punkt auf 13 Prozent und zieht an der Linken vorbei, die einen Punkt auf zwölf Prozent verliert. Die FDP kommt auf vier Prozent, das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) auf drei Prozent. Beide Parteien liegen damit unter der Fünf-Prozent-Hürde. Auf sonstige Parteien entfallen zusammen fünf Prozent.

Andere Institute zeichnen ein ähnliches Bild, allerdings mit unterschiedlichen Abständen. Die Ergebnisse variieren je nach Erhebungsmethode, Befragungszeitraum und Gewichtung. Auch die jüngsten verfügbaren Daten von Infratest dimap zeigen die AfD deutlich vor der Union.

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