Ralf Schumacher hat deutliche Worte für den früheren Red-Bull-Teamchef Christian Horner gefunden. In der aktuellen Ausgabe des Sky-Podcasts "Backstage Boxengasse" kritisierte der Formel-1-Experte vor allem Horners jüngste Aussagen und dessen öffentlich geäußertes Interesse am Teamchefposten bei Ferrari.
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Horner hatte in einem Interview mit der "Times" erklärt, Ferrari sei für ihn ein "Traumjob". Das sorgt bei Schumacher für Unverständnis, zumal der Posten derzeit von Frederic Vasseur besetzt ist. "Wenn man von Stil spricht, dann fällt einem Christian Horner nicht als Erstes ein", sagte Schumacher.
Dabei betont er ausdrücklich Horners sportliche Erfolge. Während seiner rund 20 Jahre bei Red Bull führte der Brite das Team zu sechs Konstrukteurs- und acht Fahrer-Weltmeisterschaften. Gerade deshalb findet Schumacher dessen aktuelles Auftreten bedauerlich. Horner nutze die Aufmerksamkeit nach seiner Entlassung 2025 offenbar auch im Zusammenhang mit seiner bevorstehenden Autobiografie "Drive".
"No-Go"
Schumacher wirft Horner zudem vor, frühere Weggefährten öffentlich zu kritisieren. Auch Horners Darstellung rund um Helmut Marko und Max Verstappen weist er entschieden zurück und bezeichnet sie als "absolutes No-Go".
Sein Gesamturteil fällt entsprechend scharf aus: Horners Verhalten sei "unterirdisch", die Aussagen ein "Armutszeugnis". Ein Comeback des 52-Jährigen in der Formel 1 hält Schumacher nach den jüngsten Entwicklungen zudem für fraglich.
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