In London

Verletzungs-Schock um Raimann bei Colts-Zittersieg

Bernhard Raimann und die Colts feiern den zweiten Saisonsieg.
© Getty Images
Die Indianapolis Colts haben sich am vierten Spieltag der NFL beim ersten London-Spiel des Jahres gegen die Washington Commanders mit 30:13 durchgesetzt. Sorge herrschte um Bernhard Raimann, der im dritten Viertel mit einer Verletzung für kurze Zeit den Platz verlassen musste.
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Die Indianapolis Colts feiern im Tottenham-Stadium von London den zweiten Saisonsieg. Das Team von Österreichs Football-Pionier Bernhard Raimann setzte sich gegen die Washington Commanders vor den Augen der britischen Fußball-Legenden Roy Keane und Wayne Rooney mit 30:13 durch.

Die Franchise aus Indiana kam nach dem ersten Saisonsieg mit breiter Brust nach Großbritannien. Doch zu Beginn mühte man sich gegen die Commanders, die von Ersatz-Quarterback Marcus Mariota angeführt wurden.

Doch auch der zweite Spielmacher der Hauptstädter verletzte sich im Laufe der Partie und konnte nicht weitermachen. Für ihn kam Rookie
Athan Kaliakmanis ins Spiel, der dritte NFL-Debütant auf der Position des Quarterbacks, der in dieser Saison sein erstes Pflichtspiel absolvierte.

Colts geben den Ton an

Von da an übernahmen Raimann & Co. das Zepter. Nach einem 0:6-Rückstand ging die Mannschaft aus Indiana mit einer 10:6-Führung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Colts das weitaus stärkere Team, vor allem die Defense zeigte immer wieder auf und ließ dem NFL-Neuling auf der anderen Seite keine Chance zu glänzen.

Doch dann der Schock aus rot-weiß-roter Sicht. Plötzlich musste Bernhard Raimann vom Ärzteteam behandelt werden und musste kurzfristig an der Seitenlinie Platz nehmen. Kurze Zeit später konnte er aber zur Erleichterung aller zurück aufs Feld und die gegnerischen Verteidiger in gewohnter Manier in Schach halten.

Am Ende setzte man sich verdient mit 30:13 durch und feiert den zweiten Saisonsieg im vierten Spiel. Nach Schlusspfiff geht es direkt weiter in den Flieger, denn bereits nächsten Sonntag wartet gegen die Pittsburgh Steelers der nächste Kracher auf Indianapolis, nachdem die Liga bei der Spielplanerstellung heuer keine spielfreien Wochen nach den Europa-Trips berücksichtigt hatte.

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