Schnee in ganz Österreich

Winter-Knall: Neue Prognose stellt alles auf den Kopf

Ein orangefarner Schneepflug räumt während starkem Schneefall eine verschneite Straße frei.
© Getty Images/iStockphoto
Bis zu 15 Grad und Regen oder doch ein überraschender Wintereinbruch?
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Die neuesten Berechnungen des europäischen Wettermodells ECMWF bringen Bewegung in die Novemberprognose. Statt einer längeren milden Wetterphase deutet ein aktueller Modelllauf plötzlich einen kräftigen Temperatursturz mit Schnee an. Auch für Österreich könnte die Entwicklung interessant werden.

Bis zum Wochenende bleibt die Wetterlage zunächst weitgehend unspektakulär. Hochdruckeinfluss sorgt vielerorts für Nebel, Hochnebel und trübe Stunden. In klaren Nächten sind zudem leichte Frosttemperaturen möglich. Danach könnte sich die Wetterlage allerdings grundlegend verändern: Atlantische Tiefdruckgebiete versuchen, das bisher bestimmende Hochdruckgebiet zurückzudrängen.

Kaltluft könnte Schnee nach Österreich bringen

Besonders spannend ist die Entwicklung ab dem 10. November. Während bisher eine milde Südwestströmung mit Regen und Temperaturen von bis zu 15 Grad im Raum stand, zeigt der jüngste ECMWF-Modelllauf vom 3. November eine deutlich kältere Variante. Ein Tief über Mitteleuropa könnte auf seiner Rückseite kühlere Luft heranführen und regional für Schneefälle sorgen.

Wetterkarte zeigt Schneefallprognose für den Alpenraum laut ECMWF-Modell.
Österreich steht ein Wintereinbruch bevor © ECMWF

Die konkreten Schneesignale betreffen in dieser Modellrechnung weite Teile Österreichs, wobei sogar im Flachland und somit auch in Wien Schnee fallen könnte.

Noch ist alles offen

Von einem bevorstehenden Wintereinbruch kann allerdings noch keine Rede sein. Bis zum 12. November liegen noch mehrere Tage, in denen sich die Wettermodelle deutlich verändern können. Schon eine Verschiebung der Tiefdruckbahn um rund 100 Kilometer kann darüber entscheiden, ob Niederschlag als Regen oder Schnee fällt.

Die milde Variante ist laut der ursprünglichen Einschätzung weiterhin leicht im Vorteil. Die Hoffnung auf einen ersten winterlichen Gruß im November bleibt aber bestehen.

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