Mit der schönen Wetterherbst-Idylle ist es vorerst vorbei. Ab Donnerstag zeichnet sich ein deutlicher Wetterumschwung ab. Dann sorgt ein Tiefdruckgebiet für Regen und eine markante Abkühlung. Am Freitag erreichen die Temperaturen nur noch zehn bis 17 Grad, die Schneefallgrenze sinkt auf bis 1.500 Meter.
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Doch wird es wirklich schon winterlich? ORF-Experte Marcus Wadsak klärt auf Facebook auf und muss dabei alle Schnee-Fans enttäuschen. "Weil manche Medien oder Fecebooker von Wintereinbruch, Schneewalze oder sonst was phantasieren - hab ich mal zusammengerechnet was an Schnee bis Mitte Oktober fällt - es ist größtenteils schlicht NIX!", schreibt der ORF-Meteorologe. Lediglich auf den höchsten Bergen wird es weiß – aber auch dort kommen nur bis maximal 6 Zentimeter zusammen.Ein großer Wintereinbruch steht also nicht bevor.
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Die Prognose für die nächsten Tage
Österreich erwartet am Mittwoch noch einmal einen überwiegend sonnigen und milden Herbsttag. Im Norden und Osten halten sich zunächst einige dichtere Wolkenfelder, die im Laufe des Vormittags meist abziehen. Inneralpin kann sich örtlich Frühnebel bilden. Danach setzt sich landesweit die Sonne durch. Erst gegen Abend ziehen im Westen und Süden zunehmend hohe und mittelhohe Wolken auf – ein erstes Zeichen für den bevorstehenden Wetterumschwung. Der Wind bleibt meist schwach, am Alpenostrand und entlang des Alpenhauptkamms frischt er aus südlichen Richtungen zeitweise mäßig auf. Inneralpin ist stellenweise leichter Föhn möglich. Die Temperaturen steigen auf 19 bis 26 Grad.
Am Donnerstag zeigt sich das Wetter deutlich wechselhafter. Von Beginn an überwiegen vielerorts dichte Wolken, im Westen und Süden ziehen bereits Regenschauer auf. Im Laufe des Nachmittags breitet sich alpennordseitig teils kräftiger Regen aus. Von Niederösterreich über die Steiermark bis ins Südburgenland bleibt es wechselnd bis stark bewölkt. Im Nordosten sind zunächst noch einige sonnige Stunden möglich, tagsüber bleibt es dort vorerst bei einzelnen Regenschauern. Der Wind weht zunächst schwach, im Osten zeitweise mäßig bis lebhaft aus Süd. Mit der Wetterfront dreht der Wind am Abend im Westen und Nordwesten auf West und frischt teils kräftig auf. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 4 und 15 Grad, tagsüber werden 14 bis 25 Grad erreicht. Am wärmsten bleibt es voraussichtlich im Wiener Raum.
Der Freitag beginnt vielerorts mit dichter Bewölkung, Nebel oder Hochnebel. In Ober- und Niederösterreich zeigt sich die Sonne dagegen schon am Morgen. Im Tagesverlauf lockert es von Norden her zunehmend auf. Hartnäckiger bleiben die Wolken im Süden, Westen und generell im Bergland. Größtenteils bleibt es trocken, einzelne Regenschauer sind vor allem im westlichen Bergland und im Südwesten möglich. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 2000 Metern. Bei schwachem bis mäßigem Wind, der im Nordosten zeitweise lebhaft aus Nordwest weht, erreichen die Temperaturen in der Früh 3 bis 13 Grad und tagsüber 12 bis 19 Grad.
Am Samstag beruhigt sich das Wetter wieder. Nach der Auflösung örtlicher Frühnebelfelder, vor allem inneralpin und im Süden, scheint in weiten Teilen Österreichs nahezu ungestört die Sonne. Meist ziehen nur dünne, hohe Schleierwolken durch. Dichtere Wolken halten sich hingegen im Westen und Nordwesten. Im Bergland bilden sich am Nachmittag einige Quellwolken, Schauer bleiben jedoch die Ausnahme. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Nach einer kühlen Nacht mit 2 bis 10 Grad steigen die Temperaturen auf 13 bis 19 Grad, wobei es im Osten am wärmsten wird.
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