Maulkorb bei Rapid

Wolfgang Fiala darf als neuer Direktor erst im November reden

PL
Wolfgang Fiala blickt mit Brille und dunkler Jacke auf der Tribüne nach oben.
© Gepa
Erster Arbeitstag in Hütteldorf: Rapids neuer technischer Direktor Wolfgang Fiala verordnet sich ein Interview-Verbot und spricht erst bei der Hauptversammlung am 14. November.
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Einarbeiten heißt die Devise für den technischen Direktor. Donnerstag war der erste Arbeitstag von Wolfgang Fiala bei Rapid. Der vom Präsidium eingesetzte technische Direktor war bereits zuvor schon einige Male in seinen Büros im Trainingszentrum und Allianz-Stadion. Interviews darf und soll er noch keine geben. Einarbeiten heißt die Devise. Erst am 14. November bei der Hauptversammlung soll er reden. Dann müssten auch die neuen Geschäftszahlen bekannt sein. Das letzte Geschäftsjahr hatte mit einem bescheidenen Gewinn von 23.000 Euro geendet. Da war das Viertelfinale in der Conference League dabei. Danach scheiterte Rapid in der Ligaphase. Daher wäre ein Minus keine Überraschung. In dieser Saison fehlen überhaupt Europacupeinnahmen.

Vertrags-Verhandlungen um Kapitän Seidl stocken bei Rapid

Fiala soll das Präsidium darauf hinweisen, wenn es aus seiner Sicht Dinge gibt, die nicht gut laufen. Dazu könnte es bald kommen. Denn die Gespräche um die überfällige Vertragsverlängerung mit Kapitän Matthias Seidl verlaufen entgegen den Behauptungen von Sportchef Markus Katzer nicht mit Hochdruck. Bei den Innenverteidigern Cvetkovic und Roux war das anders. Seit ihre Verträge finanziell deutlich aufgebessert wurden, ließen die Leistungen nach.

Christian Peschek reiste für Blau Weiß Linz nach Kopenhagen

Axel Hellmann und Christian Peschek stehen lächelnd nebeneinander in Anzügen im Foyer einer Veranstaltung.
Kopenhagen-Trip für das Ego: Blau-Weiß-Linz-Geschäftsführer Christian Peschek (r.) nutzte die Klubvereinigung für Promi-Fotos und posierte unter anderem mit Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann (l.). © privat

Letzte Woche waren fünf österreichische Bundesligaklubs und der Tabellenführer der zweiten Liga bei der Generalversammlung der Klubvereinigung in Kopenhagen, bei der es unter anderem um die Antrittsgelder in europäischen Bewerben ging. Meister LASK war mit Geschäftsführer Mergim Bresilla vertreten, ebenso Red Bull Salzburg (mit Geschäftsführer Stephan Reiter), Sturm Graz, Rapid mit Wirtschaftsvorständin Daniela Bauer und Steffen Hofmann, dem Sprecher der Geschäftsführung, und die Wiener Austria mit Sportchef Tomas Zorn und "Sponsoren-Betreuer" Raphael Thonhauser.

Was Blau Weiß Linz mit Antrittsgeldern in Europacup-Bewerben zu tun hat? Nichts! Der Kopenhagen-Trip von Geschäftsführer Christian Peschek dürfte eher seinem persönlichen Ego geschuldet gewesen sein. Um bestehende Kontakte zu pflegen, neue Bekanntschaften zu knüpfen und sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Und die Prominenz um Fotos zu bitten. Von Barcelona-Präsident Joan Laporta bis zu Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann.

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