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Marokko. „Grüße aus der Steiermark“ rufen drei junge österreichische Touristen Bundeskanzler Karl Nehammer vor dem Mausoleum des einstigen Königs in Rabat zu. „Grüße zurück“, antwortet der VP-Chef sichtlich erfreut.
Ebenso zufrieden merkt er nach seinem Treffen mit dem marokkanischen Premierminister Aziz Akhannouch an, dass Österreich das einzige EU-Land neben Spanien sei, das nun ein Abkommen zu Sicherheit, Migration, Wirtschaft und Politik abgeschlossen habe.
Kanzler in Marokko: Nehammer im Interview zu Asyl-Rückführungen
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Nehammer, begleitet von Innenminister Gerhard Karner, trommelte auch in Rabat und Marrakesch drei Tage lang sein Leibthema – „Asylbremse“, „Abschiebungen“ – mit Verve.
Inneminister in Marokko: Karner im Interview zu Asyl-Rückführungen
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Ein echtes Rückführungsabkommen hat Marokko den Österreichern freilich nicht mit ins Rückfluggepäck eingepackt. Aber zumindest wurde jetzt besiegelt – was der einstige VP-Justizminister Brandstetter vor rund acht Jahren begonnen hatte: In Österreich verurteilte marokkanische Straftäter sollen mittelfristig von Marokko zurückgenommen werden. Derzeit befinden sich 59 Marokkaner in Österreich in Haft.
In Marokko – Nehammer plant eine neue Afrika-Initiative – will er auch stärker auf Wirtschaftskooperation setzen. Bei Wasserstoffenergie soll Marokko eine Schlüsselrolle spielen. Und: Nehammer will die Rolle als „Brückenbauer“ zwischen EU und afrikanischen Staaten einnehmen. Auch jenseits von Migrationsfragen.
Isabelle Daniel, Marokko
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