"Kinder schauen zu"

Amanda Seyfried dreht keine Sex-Szenen mehr

© Getty Images
Hollywood-Star Amanda Seyfried (40) hat verraten, dass sie mittlerweile Rollenangebote ablehnt, wenn darin zu viele Sexszenen vorkommen. Ein wichtiger Grund für ihren Sinneswandel sind ihre beiden Kinder.
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Bei einer Gesprächsrunde mit Schauspielkollege Alec Baldwin beim Hamptons International Film Festival sprach Seyfried offen über ihre veränderte Einstellung zu ihrem Beruf. "Unsere Jobs sind seltsam. Und je älter ich werde, desto seltsamer wird es", erklärte die Oscar-nominierte Schauspielerin, bekannt aus "Mamma Mia!" und "Girls Club".

Romantische Szenen mit Menschen zu spielen, zu denen sie privat keine Beziehung hat, sei manchmal großartig, könne aber auch unangenehm sein. Besonders Nacktheit vor der Kamera sehe sie heute anders als früher.

Dabei war Seyfried einst deutlich entspannter. Sie gab zu, Sexszenen früher gerne gedreht zu haben. Für das Küssen eines attraktiven Kollegen bezahlt zu werden, habe sich für sie damals beinahe wie ein "zusätzlicher Bonus" angefühlt.

Ihre Kinder haben ihre Sicht verändert

Heute denkt die 40-Jährige anders über solche Szenen. Gemeinsam mit ihrem Noch-Ehemann Thomas Sadoski hat sie zwei Kinder: Nina (9) und Thomas (6). Das Paar hat sich erst vor wenigen Wochen getrennt.

Vor allem die zunehmende Aufmerksamkeit ihrer Kinder für ihr Verhalten habe ihre Einstellung beeinflusst. "Je älter die beiden werden, desto bewusster wird mir, welche Entscheidungen ich beruflich treffe", erklärte Seyfried. Sie wisse heute stärker, wo ihre persönlichen Grenzen liegen. "Meine Kinder schauen zu und achten auf mich."

Wegen Sexszenen bereits Rolle abgelehnt

Bei einer Gesprächsrunde mit Schauspielkollege Alec Baldwin beim Hamptons International Film Festival sprach Seyfried offen über ihre veränderte Einstellung zu ihrem Beruf. © Getty Images

Dass es sich dabei nicht nur um eine grundsätzliche Haltung handelt, machte Seyfried ebenfalls deutlich. Sie habe bereits eine Rolle in einer Serie abgelehnt, in der sie ständig Sexszenen hätte drehen müssen.

"Es ist mir egal, mit wem. Ich möchte das nicht machen. Ich fühle mich damit unwohl. Im Moment habe ich einfach keine Lust darauf", stellte die Schauspielerin klar.

Damit zeigt Seyfried, dass sie ihre beruflichen Entscheidungen heute stärker an ihren persönlichen Grenzen ausrichtet – auch dann, wenn sie dafür auf eine Rolle verzichten muss.

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