Arbeitsplatzverlust

Ardo-Gipfel: Funkstille nach dem Krisentreffen

Das Ardo-Werk in Groß-Enzersdorf.
© ORF
Schweigen statt einer Lösung: Nach dem Krisengipfel um das Ardo-Werk in Groß-Enzersdorf (Bezirk Gänserndorf) gibt es keine Details. Für 240 Jobs bleibt somit die Zitterpartie.
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Am Mittwoch trafen sich Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig und LH-Vize Stephan Pernkopf (beide ÖVP) mit Lorenz Mayr von der Landwirtschaftskammer und der Konzernspitze des belgischen Tiefkühlriesen. Ziel: das Werk zu retten.

Das Ministerium teilt nur mit, man habe Unterstützung für den Erhalt des Standorts angeboten. Alles Weitere ist vertraulich, ob es weitere Gespräche gibt, bleibt offen.

Ardo mauert

Auch Ardo schweigt. Die Standpunkte zur Schließung wurden ausgetauscht, über den Inhalt wurde Stillschweigen vereinbart. Der Konsultationsprozess mit den Arbeitnehmervertretern läuft weiter, die Belegschaft soll einen Sozialplan bekommen.

Millionen-Poker

Ende des Jahres will der Konzern dichtmachen. Begründung: 100 Millionen Euro Investitionsbedarf, die der kleine österreichische Markt nicht hergibt. Brisant: Ardo betreibt das einzige große Tiefkühlwerk des Landes, auch zahlreiche Gemüsebauern hängen am Werk.

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