Sicherheit

Diese Firma darf nicht an China verkauft werden

© Morris MacMatzen/Getty Images
Deutschland sagt Nein zum Verkauf einer Logistikfirma an China.
OE24 auf Google bevorzugen

Deutsche Behörden sind alarmiert: denn jetzt will die chinesische Staatsreederei Cosco in Deutschland auf Einkaufstour gehen.

Hamburger Logistikfirma als Ziel

Doch es scheint kein gewöhnlicher Kauf zu sein. Deutschland hat Bedenken wegen der Staatsnähe der Firma, die 80 Prozent des Hamburger Logistikunternehmens Zippel kaufen will.

Aus "Sicherheitsbedenken" heißt es jetzt Nein aus dem deutschen Wirtschaftsministerium. Deutschland als größte Volkswirtschaft Europas sei gefährdet, denn man wäre dann noch abhängiger vom Ausland in einem kritischen Bereich der Infrastruktur.

Grundsätzlich heißt man Investitionen aus dem Ausland willkommen, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Aber eben nicht in diesem Bereich, denn hier gibt es Hebel die die Prüfung eines ausländischen Investors möglich machen.

China schon drinnen im Hafen

Die Reederei Cosco gehört nach der Transportmenge schon zu den größten der Welt. Cosco ist bereits mit 24,99 Prozent am Hamburger Containerterminal Tollerort beteiligt.

In der damaligen Bundesregierung war 2022 ein heftiger politischer Streit entbrannt über die Frage, ob eine chinesische Beteiligung zugelassen werden soll. Das Kabinett beschloss dann, dass ein Anteilserwerb von Cosco unter 25 Prozent zugelassen wird.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden