Neue Rennstrecke

Formel-1-Hammer: Bald neues Land im Rennkalender?

Formel-1-Autos starten beim Großen Preis von Katar auf dem Lusail International Circuit bei Nacht.
© NurPhoto via Getty Images
Die Formel 1 plant offenbar eine Rückkehr nach Afrika. Ab 2030 könnte ein neuer Grand Prix in Ruanda stattfinden, wie Gerüchte aus dem Fahrerlager besagen.
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Kehrt die Formel 1 nach über 30 Jahren nach Afrika zurück? Aktuellen Gerüchten zufolge könnte Ruanda ab 2030 einen neuen Grand Prix austragen – und damit andere Bewerber wie das südafrikanische Kyalami oder Marokko ausstechen. Zuletzt gastierte die Königsklasse 1993 in Afrika; prominente Befürworter wie Rekordweltmeister Lewis Hamilton (41) fordern eine Rückkehr schon lange.

Große Sport-Events

Das Land positioniert sich seit Jahren erfolgreich als Gastgeber großer Sportevents – von der Straßenrad-WM 2025 bis hin zur FIA-Generalversammlung Ende 2024, bei der Präsident Paul Kagame intensiv warb. Insidern zufolge ist der Deal bereits unterschrieben, wenngleich die offizielle Bestätigung noch aussteht.

Wurz soll das Design planen

Da es vor Ort derzeit noch keine Rennstrecke gibt, soll rund 40 Kilometer von der Hauptstadt Kigali entfernt am Bugesera International Airport ein permanenter Kurs entstehen. Das Design wird Medienberichten zufolge das Planungsbüro des österreichischen Ex-Piloten Alexander Wurz (52) übernehmen.

Ein Mann im Anzug steht in einem modernen, hellen Einkaufszentrum und blickt in die Kamera.
Alexander Wurz bei der 30-Jahresfeier des Aufhof Centers in Wien. © Andreas Tischler / Vienna Press

Das Land selbst blickt auf eine schwere Geschichte zurück und erholt sich bis heute von dem Völkermord der Hutu an den Tutsi, dem bis zu eine Million Menschen zum Opfer fielen.

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