Am 1. Oktober läutet der Weltvegetariertag den "World Vegetarian Awareness Month" ein, der mit dem Weltvegantag am 1. November endet. Die Idee ist, auf die positiven Aspekte dieser Ernährungsweisen hinzuweisen. Allem voran: die Gesundheit. Aber leben Vegetarier wirklich gesünder als Fleischesser?
Vegetarisch ist nicht automatisch gesund
Vorweg muss man festhalten: Der bloße Verzicht auf Fleisch macht noch keine gesündere Lebensweise. Denn hochverarbeitete Lebensmittel, zu viel Zucker und Fett sind immer ungesund - unabhängig von der Frage, ob sie Fleisch enthalten. Außerdem gibt es immer die Gefahr von Nährstoffmängeln.
Auch interessant
Gesundheitliche Vorteile
Geht man aber davon aus, dass man sich vegetarisch und ausgewogen ernährt, belegen aktuelle Studien, dass diese Ernährungsweise tatsächlich gesundheitliche Vorteile hat. Vegetarier und Veganer haben deutlich bessere Blutfettwerte und niedrigere Blutdruckwerte - das bringt ein um 13 bis 22 Prozent niedrigeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen als bei Fleischessern mit sich.
Auch das Krebsrisiko sinkt durch den Verzicht auf Fleisch, zumindest bei bestimmten Krebserkrankungen wie Bauchspeicheldrüsen-, Nieren-, Brust- und Prostatakrebs.
Niedrigeres Gewicht
Die fleischlose Ernährung wirkt sich zudem positiv auf die Blutzuckerkontrolle aus. Das senkt das Gewicht und das Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken.
Man kann also sagen, dass Vegetarier tendenziell gesünder leben. Wer sich aber mit Topfengolatschen sättigt und zu Tiefkühlpizza statt zu frischem Obst und Gemüse greift, lebt ungesund. Ob mit oder ohne tierische Produkte.
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden