Für Kennzeichnung

Stocker fordert KI-Regelungen

© APA/MAX SLOVENCIK
Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat ein weiteres Mal klare gesetzliche Regelungen zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz gefordert.
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Im Rahmen der Veranstaltung "AI Summit for Politics" der Parteiakademie Campus Tivoli plädierte er etwa für eine klare Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. Zudem müssten die Plattformen selbst in die Pflicht genommen werden. Nicht zuletzt brauche es aber auch entsprechende Bildungsangebote zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz.

Erst vor kurzem hat Stocker seinen für das Thema zuständigen Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) beauftragt, eine neue KI-Strategie zu entwickeln. Diese soll die bisherige, bekannt unter "Artificial Intelligence Mission Austria 2030" (AIM AT 2030) aus dem Jahr 2021 ablösen. Grund für die Neuorientierung sind die rasant fortschreitenden und mit Warnungen verbundenen Entwicklungen bei der Künstlichen Intelligenz. Im ersten Halbjahr 2027 soll diese "adaptive Strategie" fertiggestellt sein.

"Menschen müssen erkennen können, ob Inhalte durch KI erzeugt wurden", betonte Stocker in seiner kurzen Rede Montagabend, bei der auch Pröll anwesend war. Wenn es um die Verantwortung der diversen Plattformen geht, müsse dies aber auf europäischer Ebene angegangen werden, betonte der Kanzler. Und nicht zuletzt sei Medienkompetenz ein entscheidender Faktor, um etwa an Schulen eigenständige Urteilsfähigkeit zu lernen.

KI-generierter Regierungschef

Zuvor hatte Stocker versucht, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer eigens für die Veranstaltung KI-generierten Video-Botschaft von sich selbst zu verblüffen. Das "Experiment" sollte dazu dienen, die Fähigkeiten Künstlicher Intelligenz zu demonstrieren - denn in Wirklichkeit werde ein solcher Fake nicht immer gleich aufgelöst, betonte er. "KI ist längst eine Machtfrage geworden", betonte der Kanzler.

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