Regen-Sprint

Strafen-Chaos in der Formel 1: Ermittlung gegen neun Fahrer

Formel-1-Autos fahren beim Start im Regen auf der Strecke des Marina Bay Circuit in Singapur.
© Getty Images
Das nasse Sprintrennen in Singapur bot einiges an Action. Neun Fahrer schieden während des Rennens aus, ein neuer Rekord. Gegen ebenso viele Fahrer wurde nach dem Sprint ermittelt. Sie alle mussten zu den Fia-Kommissaren.
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Max Verstappen konnte den Sprint von Singapur für sich entscheiden. Das Rennen war vom Regen geprägt, wodurch viel Chaos auf der Strecke herrschte. Währen des Sprints sind insgesamt neun Fahrer ausgeschieden.

Ebenfalls wurden gleich neun Fahrer nach dem Rennen zu den Kommissaren des Motorsport-Weltverbandes Fia zitiert. Die betroffenen Piloten sind:

  • Oliver Bearman (21): Der Haas-Pilot musste um 18.45 Uhr (12.45 Uhr mitteleuropäischer Zeit) antanzen. Der Vorwurf: "Unnötig langsam gefahren".
  • Sergio Perez (36/Cadillac) wird um 19 Uhr zum Vorsprechen erwartet, es geht um seinen Crash mit ...
  • ... Lance Stroll (28/Aston Martin). Auch der Kanadier wird um 19 Uhr erwartet.
  • Arvid Lindblad (19/Racing Bulls) ist wegen seines Geisterfahrer-Anfalls um 19.15 Uhr dran.
  • Alex Albon (30/Williams), Gabriel Bortoleto (21/Audi) und Valtteri Bottas (37/Cadillac) kamen sich auf der Strecke ins Gehege. Um 19.30 Uhr sitzen sie gemeinsam vor den Rennkommissaren.
  • Oscar Piastri (25) und Weltmeister Lando Norris (26/beide McLaren) sollen um 19.45 Uhr zu ihrem Crash in der letzten Runde aussagen.

Der Vorfall zwischen Stroll und Perez wurde ad acta gelegt. Stroll hat keine Strafe erhalten, da er laut den Stewards eine vernünftige Linie gewählt hatte. Die Stewards haben Perez die Schuld an dem Crash gegeben. Der Mexikaner hat eine Fünf-Sekunden-Strafe erhalten, die ohne Folge bleibt.

Auch Bearman und Lindblad erhalten keine Strafen. Bearmans zu langsames Fahren wird entschuldigt, weil er nur langsam fuhr, um andere Fahrer auf den Sichtungsrunden nicht zu behindern, was für die Stewards als Entschuldigung reicht. Lindblad fuhr 100 Meter lang gegen die Fahrtrichtung. Dafür zeigten die Stewards Verständnis, da die Situation schwierig war.

Zudem musste aufgrund des chaotischen Sprints die Jagd auf die Pole-Position um eine halbe Stunde nach hinten verschoben werden. Die Formel-1-Regeln besagen nämlich, dass zwischen zwei Sessions mindestens drei Stunden Abstand sein müssen.

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